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Ron Howard
| Biographie |
Bevor der gefeierte und oscardekorierte Regisseur Ron Howard seinen ersten Film inszenierte, war er äußerst erfolgreich vor der Kamera aktiv. Seine Karriere begann im Alter von fünf Jahren mit Gastrollen in TV Serien wie Dennis the Menace. Nach seinem Leinwanddebüt in The Journey neben Größen wie Yul Brynner und Deborah Kerr, wurde er für die Serie The Andy Griffith Show verpflichtet, der er über acht Jahre treu blieb. Es ist vor allem seinem Vater Rance zu verdanken, dass Ron neben all dem filmischen Trubel eine normale Jugend vergönnt war. Er schickte ihn zur Schule, wann immer er nicht drehen musste und weckte seine Begeisterung für Basketball.
The Andy Griffith Show
American Graffiti
Während seiner Zeit bei der populären The Andy Griffith Show fand Ron Howard Zeit für ein vereinzelte Rollen in Spielfilmen und so war er unter anderem in Door-to-Door Maniac oder The Courtship of Eddie's Father zu sehen. Obwohl die Karriere von Kinderstars in der Regel mit der Serie endet mit der sie begann, schaffte es Ron Howard am Ball zu bleiben und angelte sich nach einer kurzen Dursttrecke eine Rolle in George Lucas Megaerfolg American Graffiti. Darin war er neben Richard Dreyfuss und Harrison Ford zu sehen und verkörperte einen von vier Jugendlichen, die nach der High School wichtige Lebensentscheidungen zu treffen haben.
Nach seinem großen Leinwanderfolg wurde Ron Howard für die TV Serie Happy Days verpflichtet, in der er den charmanten Jungen von Nebenan verkörperte. Die Serie war ein gigantischer Erfolg und hatte zu ihren besten Zeiten 30% Marktanteil. Schon während seiner Zeit bei der Serie liebäugelte Ron Howard mit dem Regiestuhl und so kam es zu einem Deal mit dem Produzenten Roger Corman. Ron erklärte sich bereit, bei seinem Actionthriller Eat My Dust! die Hauptrolle zu übernehmen und durfte im Gegenzug sein Drehbuch Grand Theft Auto realisieren. Nach seinem Ausstieg bei der Serie Happy Days konzentrierte sich Ron Howard mehr und mehr auf die Arbeit hinter der Kamera und inszenierte sogleich den TV-Film Cotton Candy.
Apollo 13
EdTV
Seinen ersten großen Erfolg als Regisseur feierte Ron Howard 1982 mit der schwarzen Komödie Nightshift, bei der er erstmals mit dem Produzenten Brian Grazer zusammenarbeitete. Mit ihm gründete er im Jahre 1985 die Produktionsgesellschaft Imagine Films Entertainment. Im Jahre 1984 inszenierte er die Komödie Splash und verhalf damit seinem Hauptdarsteller Tom Hanks zum Durchbruch. Nach dem Film Cocoon folgten in Form von Willow, Backdraft und Far and Away ein paar erfolglosere Projekte. Im Jahre 1995 kehrte er jedoch mit seiner bewegenden Verfilmung der problematischen Mondmission der Apollo 13 auf die Erfolgsspur zurück.
Der Film mit Tom Hanks in der Hauptrolle war für neun Oscars nominiert und brachte Ron Howard eine Auszeichnung des Directors Guild of America ein. Ein Jahr später versuchte er sich in einem anderen Genre und setzte Mel Gibson in dem gewalttätigen und blutigen Thriller Ransom in Szene. Sein nächster Film EdTV handelte von einem Mann (Matthew McConaughey), der Tag und Nacht von einem Kamerateam verfolgt wird und zum Star einer Nation avanciert. Die Kritiker fanden die Idee und die Umsetzung zwar großartig, jedoch wollte der Film beim Publikum nicht so recht ankommen. Mit einem hervorragenden Jim Carrey in der Hauptrolle verfilmte er im Jahre 2000 das Kinderbuch How the Grinch Stole Christmas und lockte damit erneut zahlreiche Menschen in die Kinos.
How the Grinch Stole Christmas
A Beautiful Mind
Mit der Verfilmung der Lebensgeschichte des schizophrenen Mathematikers John Forbes Nash feierte Ron Howard seinen bisher größten Erfolg. Das Drama mit Russell Crowe in der Hauptrolle wurde für acht Oscar nominiert und gewann schließlich in den Kategorien "Bestes Drehbuch", "Bester Nebendarstellerin", "Bester Film" und natürlich "Beste Regie". Im Jahre 2003 inszenierte er den Western Thriller The Missing mit Tommy Lee Jones und Cate Blanchett in den Hauptrollen. Demnächst wird sich Ron Howard dem Projekt Cinderella Man widmen, das die wahre Geschichte des Boxers Jim Braddock (Russell Crowe) erzählt. Im Anschluss daran will er den Roman The Da Vinci Code verfilmen.
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