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Richard Harris
| Biographie |
In einem Interview sagte Richard Harris einmal, das er eine Faszination für starke, autoritäre Figuren hätte. Wie wahr diese Worte sind, zeigt sich, wenn man einen Blick auf seine Filmographie wirft: Während seiner Karriere spielte er unter anderem König Artus in „Camelot“, Oliver Cromwell in „Cromwell“, König Richard Löwenherz in „Robin und Marian“, Marcus Aurelius in „Gladiator“ und den großen, weisen Zauberer Albus Dumbledore in den ersten beiden Harry Potter Verfilmungen. Starke Charaktere liebte Harris und so wie auf der Leinwand, so galt er auch fernab von Hollywood: Als stürmischer Rebell.
Harris kam 1930 in Limerick, Irland als eines von 9 Kindern zur Welt. Eigentlich wollte der junge Richard Rugbyspieler werden, musste aber nach einer Tuberkulose seinen Traum aufgeben. Später entschied sich Harris dazu, Schauspieler zu werden. Nach dem Besuch der Jesuitenschule schrieb er sich in die Academy of Music and Dramatic Arts in London ein. Erste Bühnenrollen folgten, bis er Ende der 50 Jahre auch die Leinwand eroberte.
Es dauerte nicht sehr lange, bis er sich nach seinem Leinwanddebüt 1959 mit „Alive and Kicking“ in der Traumfabrik und dem internationalen Markt einen Namen machte. Mit den beiden Filmen „Lockender Lorbeer“, für den er eine OSCAR Nominierung erhielt, und „Die rote Wüste“ wurde Richard Harris weltweit bekannt. Der Ire war etabliert – gab sich fortan aber nicht mit netten, kleinen Rollen zufrieden. Immer mussten seine Figuren stark, hart und eindrucksvoll sein.
Besonders die 60er Jahre waren es, die Richard Harris’ Berühmtheit immer weiter nach oben trieben, So erhielten seine Darstellungen in Filmen wie, „Sierra Chariba“, „Die Bibel“ und „Hawaii“ großen Beifall. Weitere Erfolge konnte er anschließend feiern. Ob das beispielsweise in „Camelot - Am Hofe König Arthurs“, „Der Mann, den sie Pferd nannten“, dem noch zwei Fortsetzungen folgten, oder in „Cromwell - Krieg dem König“ war.
Dem jüngeren Publikum wurde Richard Harris bestimmt durch seine Rolle des Marcus Aurelius in dem OSCAR prämierten „Gladiator“ ein Begriff. Die ganz jungen Kinogänger jedoch kennen Richard Harris als Albus Dumbledore in den ersten beiden Harry Potter-Verfilmungen. Diese Rolle soll er im Übrigen nur deshalb angenommen haben, weil ihm seine Enkelin androhte, nie wieder ein Wort mit ihm zu sprechen, wenn er es nicht tut. Am 25.10.2002, kurz vor der Premiere zum zweiten Kinoabenteuer „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“, starb Richard Harris an der Hodgkin's Krankheit. An diesem Tag verlor die Welt und die Fans des Zauberlehrlings einen traditionellen Albus Dumbledore.
Richard Harris war von 1957 bis 1969 mit Elizabeth Rees verheiratet. Mit ihr bekam er 3 Kinder. Sohn Damian ist Regisseur, Jared und Jamie Harris sind beide Schauspieler. 1974 heiratete Richard Harris Ann Turkel, mit der er bis 1982 verheiratet war. (t0106) |
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