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Der Waliser Rhys Ifans gilt spätestens seit seinem irrwitzig komischen Auftritt in der Erfolgskomödie Notting Hill mit Julia Roberts und Hugh Grant als eine der großen britischen Schauspielentdeckungen der letzten Jahre. Zuletzt erlebte man ihn als maliziösen Gegenspieler von Adam Sandler in der Komödie Little Nicky (Little Nicky – Satan Junior), neben Keanu Reeves und Gene Hackman in The Replacements (Helden aus zweiter Reihe) und Lasse Hallströms Literaturverfilmung The Shipping News (Schiffsmeldungen). In Deutschland noch nicht gestartet: der Thriller The 51st State.

Zu erster Bekanntheit war Ifans mit zahlreichen Rollen in Dramen, Komödien und Unterhaltungsprogrammen des walisischsprachigen TV-Senders Channel S4C gelangt. An der Guildhall School in Wales als Schauspieler ausgebildet, konnte er mittlerweile auch am Londoner Royal National Theatre in Volpone und Under the Milkwood reüssieren. Die Kritik zeigte sich überdies von seiner Leistung in Thyestes am Royal Court Theatre mehr als beeindruckt. Im britischen Fernsehen fiel er 1995 in der BBC-Produktion Shakespeare Shorts auf, die ihm erste Filmangebote sicherte.

Sein Leinwanddebüt gab Rhys Ifans schließlich in Anthony Hopkins’ Regiedebüt August. Ba
f sorgte er an der Seite seines Bruders Llyr Ifans in dem Berlinale-Film Twin Town (Twin Town – Pretty Shitty City) für Furore. Rollen in wichtigen britischen Produktionen wie Heart, Dancing at Lughnasa (Tanz in die Freiheit) mit Meryl Streep, You’re Dead (You Are Dead) und der britischen Hitkomödie Kevin and Perry Go Large (Kevin und Perry... tun es) folgten.


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