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Ray Park
| Biographie |
Ray Park ist bereits als kleines Kind mit seiner Familie nach London gezogen. Der erste Film, an den er sich noch erinnern kann, ist Star Wars. Als Kind sammelte er alle Figuren und den Millenium Falcon. Wenn er mit seinem Bruder Star Wars spielte, war er Han Solo und sein Bruder Luke Skywalker.
Ray's Interesse an Kampfsport wurde anfangs durch seinen Vater hervorgerufen, der ihm Filme von Bruce Lee
und Jackie Chan zeigte. Mit 7 bekam Ray dann seine ersten Lektionen im Kampfsport. Er spezialisierte sich
auf die Kampftechnik Wushu, einem Nicht-Kontaktsport, und wurde Mitglied des "British Wushu Teams". Ray erreichte mit seinen Leistungen den zweiten Dan des Schwarzen Gürtels in Wushu und wurde 1995 sogar 2.
bei der Weltmeisterschaft. Ray kam ursprünglich als Mitarbeiter des Stuntkoordinators Nick Gillard ins Team von Star Wars. Lucas, McCallum und Gurland waren jedoch so von Ray und seinen kampfsportlichen Fähigkeiten beeindruckt, dass
sie ihm seine erste Schauspiel-Rolle gaben. Ray war gerade auf dem Weg zu einer Kampfsport-Ausstellung,
als er von dem Produzenten Rick McCallum angerufen wurde und die erfreuliche Nachricht erhielt. So wurde
Ray zu dem Bösewicht Darth Maul, für dessen Rolle er allerdings keinen Text auswendig lernen brauchte. Der englische Schauspieler Peter Serafinowicz war bereits für die Stimme des Darth Maul vorgesehen. Dennoch
war die Rolle nicht weniger anspruchslos.
Zusammen mit Gillard entwickelte Ray eine neue Kampfkunst, indem er mehrere große Schwertkampftechniken miteinander verband. Ray machte mit seinen ausgeklügelten und perfekten Stunts den Darth Maul zu einem
kaum besiegbaren Kämpfer. Allein das überwältigende Laserschwertduell zwischen den Jedi-Rittern und Darth Maul beanspruchte mit seinen komplizierten, exakt geplanten Stunts zwei Wochen Drehzeit.
Für die Rolle des Darth Maul musste Ray allerdings seine Haare lassen, wozu er sagte:
"At first, I lost my confidence a little. I'm used to having my hair, but now you have this bald thing on top. Then I got into it. It was easy and free; I didn't have to wash my hair. I just took a hot towel and buffed it to make it nice and shiny."
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