Erste Schritte im Showbusiness machte Orlando Jones nach seinem College-Abschluss als Drehbuchautor. Für die TV-Serie „College Fieber“, in der unter anderen Marisa Tomei und Jade Pinkett Smith mitspielten, schrieb er 1987 einige Episoden. Die Emmy-nominierte Sitcom flimmerte knapp 150 Folgen lang über die Mattscheiben.
Nach seiner Synchronisationsarbeit für „Yuletide in the 'hood“, er arbeitete hier mit Whoopie Goldberg und Rap-Ikone Dr. Dre zusammen, und einem Kurzfilm mit Jennifer Garner, feierte er 1998 sein Leinwanddebüt in „Jackpot - Krach in Atlantic City“. Jedoch fiel seine Rolle so klein aus, dass man ihn kaum bemerkte.
Anders sah es da schon mit „Liberty Heights - Rock'n'Roll & krumme Geschäfte“ aus. Hier wurde das Publikum erstmals bewusst auf Orlando aufmerksam, was seiner Laufbahn als Schauspieler einen kräftigen Impuls gab. 2001, nach vielen kleinen und einigen großen Auftritten unter anderem in „Magnolia“, „Teuflisch“ und dem top-besetzten „Verbrecher und andere Chaoten“ als „Miss. Cocoa“, betitelte man ihn zum ersten Mal als Headliner auf einem Filmplakat. „Evolution“ war zwar weltweit nicht von sonderlich viel Erfolg gekrönt, dennoch bedeutete der Streifen für den V
den Durchbruch in Hollywood. Noch im selben Jahr war er in der „Unbreakable“-Parodie „Unbakeable“ zu sehen und stand kurz darauf für „The Time Machine“ vor der Kamera. Außerdem machte er wenig später mit der Rolle des „Dr. Lee“ in dem sensationellen „Drumline“ von sich Reden.
2006 wird uns der sympathische Amerikaner in dem Drama „Looking for Sunday“ und der Komödie „The Adventures of Beatle Boyin“ auf der Leinwand begegnen. (a1105)