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Michael Keaton
| Biographie |
Michael Keaton wurde am 9. September 1951 in Coraopolis, Pennsylvania, als Michael John Douglas geboren.
Er hat sechs ältere Geschwister und begann früh sein Talent als Entertainer zu entdecken. So imitierte er schon im Kindesalter Elvis-Presley-Auftritte. Seine Talente förderte er durch ein Studium der Theater- und Sprachwissenschaften an der Kent State University. Er startete seine Schauspielkarriere in verschiedenen Theaterstücken und schrieb eigene Sketche, mit denen er auftrat.
So war er als Comedian mit Gitarrenkasten und Gummihuhn in Kneipen tätig, fuhr Taxi und verdiente sich etwas Geld als Studioarbeiter beim Fernsehsender PBS dazu. Mitte der 1970er Jahre machte sich Michael Keaton auf nach Los Angeles, wo er seine erste kleine Rolle in der TV-Serie "Maude" bekam. Er bewährte sich und konnte schon bald eine größere Rolle in der Serie "All's Fair" ergattern. Dieser folgten weitere Auftritte in Fernsehproduktionen.
Im Jahr 1982 hatte Keaton sein Film-Debüt als Leichenhausaufseher "Billy Baze" in der verrückten Komödie "Nightshift - Das Leichenhaus flippt völlig aus". Daraufhin spielte er in "Mr. Mom" einen Hausmann wider Willen, was ihm den Durchbruch bescherte.
Seine folgenden Filme waren aber keineswegs nur weitere Komödien; vielmehr schaffte es Keaton immer wieder neue schauspielerische Talente zu entwickeln, was ihn zu einem Mimen ohne Genre-Festlegung werden ließ. Er spielte Killer, Cops und Helden. Nachdem er 1988 in Tim Burtons Kultfilm "Beetlejuice" und zu sehen war, bekam Keaton seinen ersten großen Preis, als er für "Süchtig" von der National Society of Film Critics mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet wurde.
Ein Jahr darauf erweckte Michael Keaton wieder unter der Regie von Tim Burton eine Legende zum Leben, als er die Hauptrolle in der Verfilmung des Comics "Batman" übernahm. Wer Keaton bis dahin noch nicht kannte, wusste spätestens nun wer er war. Keaton machte eine so gute Figur in der Rolle des Retters von Gotham City, dass er für "Batmans Rückkehr" erneut in der Hauptrolle verpflichtet wurde.
In den 1990er Jahren stellte Keaton seine Vielfältigkeit immer wieder unter Beweis. So spielte er beispielsweise in "Fremde Schatten", in "Selbstjustiz" und in dem vielgelobten Shakespeare-Western "Viel Lärm um nichts".
Im Jahr 1994 war er gleich in einer Vierfach-Rolle in "Vier lieben dich" mit Andie McDowell zu sehen. Hier verkörperte er einen liebenden Familienvater, der seinen Beruf, seine Frau, seine Kinder und seine Hobbys unter einen Hut bekommen möchte und sich deshalb von einem Gentechniker helfen lässt.
In Quentin Tarantinos "Jackie Brown", im Action-Streifen "Desperate Measures" 1998 und in der Gauner-Komödie "Out of Sight" mit George Clooney und Jennifer Lopez machte Keaton ebenfalls eine gute Figur. Im Jahr 1999 erschienen "Jack Frost", "Body Shots" und 2000 folgte die Kinoproduktion "The Cup".
Nach längerer Leinwandpause meldete sich Michael Keaton im Februar 2005 mit "White Noise – Stimmen aus dem Jenseits" in den Kinos zurück. |
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