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Michael Dudikoff
| Biographie |
Der smarte Junge aus Redondo Beach (Kalifornien) wurde am 08. Oktober 1954 unter dem Namen Michael Joseph Stephen Dudikoff geboren. Michael wuchs zusammen mit vier Schwestern auf und verbrachte einen Großteil seiner Jugend an den Stränden Kaliforniens unter anderem mit Surfen, Fitnesstraining und erlernte schon früh Jiu-Juitsu. In Manhattan Beach wurde er sogar zweimal für seine äußert sportliche Ader zum „Iron Man“ gekürt.
Nachdem er die Schule (Redondo Union High School) erfolgreich absolviert hatte, fing er zunächst damit an, Psychologie zu studieren (auf dem Harbor College). Zum damaligen Zeitpunkt hatte er es sich zum Ziel gemacht, später einmal Kindertherapeut zu werden. Doch um sich das Studium finanzieren zu können, jobbte er unter anderem als Kellner und zugleich in einem Heim für misshandelte Jugendliche in San Pedro.
Doch eines Tages kam der Freizeitausrüster Adidas auf Dudikoff zu und machte ihm ein sehr lukratives Angebot, wenn er Modell in den gleichnamigen Schuhen stehen würde. Dudikoff schmiss das Studium und jobbte fortan als Modell. Der Job bot ihm vor allem eine sehr flexible Arbeitszeit, wodurch er seinem Hobby, dem Fotografieren nachgehen konnte.
Schon bald wurde auch Hollywood auf den Sonnyboy aus Kalifornien aufmerksam. Als Paramount Pictures ihm dann ein Angebot machte, konnte er natürlich nicht ablehnen und war somit erst mal im Film „Hollywood Cop“ neben Stars wie James Woods und Harry Dean Stanton zu sehen. Weitere, kleinere Rollen folgten dann in „Making Love“, „I Ought To Be In Pictures“, Walt Disney’s „Tron“ und „Die verwegenen Sieben“ an der Seite von Gene Hackman und Patrick Swayze.
Aber die erste richtige Rolle seines Lebens bekam Dudikoff erst 1984 an der Seite von Tom Hanks im Film „ Bachelor Party“. Der endgültige Durchbruch gelang im dann 1985 in „American Fighter“. Jedoch viel „American Fighter“ sowie deren erste Fortsetzung „American Fighter 2 – Der Auftrag“ und „Night Hunter“ bei der deutschen Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Schriften gnadenlos unter den Hammer. American Fighter weißt mal eben locker flockig über 100 Todesopfer auf. American Fighter kam somit schon 1986 mit folgender Begründung auf den Index: „Ein Hauptanliegen des Films ist es, diverse Tötungs- und Foltermethoden in allen Einzelheiten zu schildern, wobei der Regisseur hauptsächlich Wert darauf legt, besondere Brutalitäten den Zuschauer in allen Einzelheiten vor Augen zu führen.“ Seine Karriere reichte dann bis in den Anfang der 90er Jahren, klang dann aber nach dem Film „Marine Fighter“, wo er durchaus auch gutes, schauspielerisches Talent an den Tag legte und der Serie „Cobra“, abrupt ab. Es folgten dann eigentlich nur noch diverse Low-Budget-Produktionen, in denen Michael zwar auch sein Können unter Beweis stellte, was aber nichts daran änderte, dass diese Filme nicht mehr an die damaligen Erfolge anknüpfen konnten.
Michale ist Vater einer Tochter, die jedoch bei seiner Ex-Frau lebt. Außerdem verbringt er seine Freizeit mit Golf, Tennis, Lesen und diversen anderen Hobbies. Zur Zeit lebt Michael in Palos Verdes (Kalifornien).
Nach seinem Film „Quicksand“ (2002) zog er sich jedoch vom Filmgeschäft zurück. Ein Comeback auf die Leinwand ist jedoch nicht von ihm geplant (jedenfalls nicht in absehbarer Zeit).
Michael Dudikoff, sein enger Freund Steve James (1993 an Krebs gestorben) und Sam Firstenberg sind ein unschlagbares Dreamteam für mich auf der Leinwand, vor allem schon, weil Sam für seine extreme Vorliebe für Gewalt und brutale Effekte bekannt ist.
Somit ist es leider auch ausgeschlossen, dass man jemals wieder einen weiteren American Fighter Film mit Joe Armstrong und Curtis Jackson sehen wird.
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