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Michael Caine
| Biographie |
In seiner knapp 50 Jahre und rund 100 Produktionen umspannenden Filmkarriere deckte Michael Caine jede Facette ab, von Dramen zu Komödien, Actionfilmen zu Arthouse-Produktionen, Fernseharbeiten zu Bühnenrollen — und jedem einzelnen Part verlieh er seine ganz eigene Note. Im Jahr 2000 feierte er gleich zwei Karriere-Höhepunkte, denn nicht nur verlieh man ihm als bestem Nebendarsteller für Gottes Werk und Teufels Beitrag seinen zweiten Oscar, sondern die Queen schlug ihn auch noch zum Ritter. Geboren als Maurice Micklewhite, geht er nun für immer als Sir Michael Caine in die Geschichte ein.
Einige seiner denkwürdigsten Filmrollen waren zugleich diejenigen, die ihm international die meisten Preise einbrachten. Die New York Film Critics bedachten ihn mit einer Auszeichnung für Der Verführer läßt schön grüßen, für Rita will es endlich wissen gab es einen Golden Globe und einen BAFTA. Weitere Golden Globes erhielt Caine für Zwei hinreissend verdorbene Schurken und Little Voice. Sechs Mal wurde er für einen Oscar nominiert und zwei durfte er für Hannah und ihre Schwestern sowie Gottes Werk und Teufels Beitrag in Empfang nehmen.
Michael Caine wurde am 14. März 1933 in London geboren. Nach einer von Armut gezeichneten Kindheit entwickelte Caine eine Faszination für das Kino, einen unstillbaren Hunger nach Romanen, besuchte begeistert die Aufführungen des Old Vic Theaters sowie Schulaufführungen und inszenierte Stücke im Jugendclub. All das zusammen beflügelte seine Imagination und bestärkte ihn in seiner Überzeugung, es einmal als Schauspieler zu schaffen.
Der Wendepunkt seiner Karriere kam erst in seinem 30. Lebensjahr, als man ihn 1963 in der Rolle des kriegsmüden Lieutenant Gonville Bromhead in der Joseph-E.-Levine-Produktion Zulu besetzte. Aus einem ursprünglich als Nebenrolle gedachten Part machte Michael Caine ein Hauptrolle und legte so den Grundstein für seinen internationalen Starruhm. |
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