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Kirk Douglas
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Biografie
Kirk Douglas, mit bürgerlichem Namen Issur Danielovitch Demsky, wurde am 9. Dezember 1916 als Sohn einer jüdisch-russischen Einwandererfamilie im Industrieort Amsterdam, westlich von New York City, im US-Bundesstaat New York geboren.
Aufgewaschen ist Kirk Douglas bei seinen Eltern unter ärmlichsten Bedingungen. Die Schule besuchte er nur gelegentlich, da er für den Unterhalt der Familie schon als Kind mitarbeiten musste.
Früh lernte er das harte Leben auf der Strasse kennen und sich auch mit körperlicher Kraft durchzusetzen. So verdiente er sich als Jugendlicher mit zahlreichen Ringkämpfen sein Taschengeld.
Als er mit großem Einsatz die High School beendet hatte, begann er zunächst ein Wirtschaftsstudium. Kurz darauf entdeckte er seine Liebe zur Schauspielerei und wechselte bereits nach dem ersten Semester an die American Academy Of Dramatic Arts in New York.
Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Hausmeister. Im Anschluss an seine Ausbildung erhielt er im Jahr 1941 erste kleine Rollen am Broadway. Um diese Zeit legte er sich den Künstlernamen Kirk Douglas zu.
Im Jahr 1942 wurde er zum Kriegsdienst des Zweiten Weltkrieges zur Navy eingezogen. Im Jahr 1945 kehrte er an den Broadway zurück. Im Jahr zuvor, am 25. September, wurde sein Sohn Michael Douglas geboren, der ihm heute an Popularität im Schauspielfach nicht nachsteht.
Nach einer steilen Karriere als Theaterschauspieler wurde Kirk Douglas für den Film entdeckt. Im Jahr 1946 feierte er mit dem Streifen "Die seltsame Liebe der Martha Ivers" sein Kinodebüt. Noch im selben Jahr folgte der Film "Zwischen Frauen und Seilen", der ihm nicht nur seinen endgültigen Durchbruch sondern auch seine erste "Oscar"-Nominierung einbrachte.
Zu weiteren großen Erfolgen wurden im Jahr 1951 "Reporter des Satans" und im Jahr darauf der Streifen "Die Stadt der Illusionen", für den er in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" für einen "Oscar" nominiert wurde. Nach der Kinoproduktion "Die Fahrten des Odysseus" war Kirk Douglas im Jahr 1954 mit "20 000 Meilen unter dem Meer" in einer seiner populärsten Rollen zu sehen. Für seine Leistungen in der Hauptdarstellerrolle der Filmbiografie "Vincent van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft" aus dem Jahr 1956 wurde ihm erneut eine "Oscar"-Nominierung zuteil.
Im Jahr 1961 folgte der "Spartakus-Trilogie" der Streifen "El Perdido" mit Rock Hudson und im Jahr 1963 "Brennt Paris?" an der Seite von Jean-Paul Belmondo. Ende der 70er entstand mit Martin Sheen der Science-Fiction Film "Der letzte Countdown", mit dem er einen weiteren Kassenhit landete. Kirk Douglas verkörperte darin den Kapitän des US-Flugzeugträgers Nimitz, der durch einen Zeitsprung im Zweiten Weltkrieg auftaucht.
In seinen Filmen mimte Douglas immer wieder den einsamen Kämpfer, der verbissen um das Recht ringt. Doch auch seine Flexibilität zeichnet Douglas aus, so spielte er auch Van Gogh, Doc Holliday oder einen Mafia-Boss in dem Krimi "Auftrag Mord" aus dem Jahr 1995 von Martin Ritt.
Im Jahr 1980 wurde er Jury-Präsident der Filmfestspiele von Cannes. Im Jahr 1986 lieferte der Altmeister mit "Archie und Harry - Sie können es nicht lassen" an der Seite von Burt Lancaster eine eindrucksvolle Gangster-Komödie.
Im Jahr 1994 entstand "Greedy - erben will gelernt sein", und zwei Jahre darauf wurde er mit dem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk bedacht. Diese Auszeichnung dokumentiert unter anderem seine künstlerische Haltung und Praxis, vielfach in Rollen zu schlüpfen, die nicht dem üblichen Amerika-Bild entsprechen.
Im Jahr 2001 wurde Kirk Douglas bei den Berliner Filmfestspielen mit dem Ehrenbären bedacht.
Zu seinen jüngsten Arbeiten zählt die turbulente Komödie "Diamonds", die im Jahr 2002 in die deutschen Kinos kam und in der Kirk Douglas den agilen 80-jährigen Harry Agensky mit seinen Coup-Plänen mimt.
Im Jahr 2004 wurde Kirk Douglas eine besondere Ehre zuteil, die nur wenigen Stars vorbehalten ist. In Palm Springs, Kalifornien, wurde eine Strasse nach dem Altmeister benannt. Der "Kirk Douglas Way" ist ein ewiges Denkmal für die Hollywoodlegende. |
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