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Jack Lemmon
| Biographie |
Jack Lemmon wurde am 8. Februar 1925 in Boston, USA, als John Uhler Lemmon III geboren.
Er studierte an der Harvard University, wo er Vorsitzender der berühmten Studentenverbindung "Hasty Pudding Club" war.
Ende der 1940er Jahre ging Lemmon nach New York, wo er das erste Mal mit dem Showbizz in Berührung kam. Er sprach und spielte Rollen in Soap Operas beim Radio und im gerade aufkommenden Fernsehen. In dieser Zeit spielte er auch Theater - seine erste Bühnenrolle hatte er in "Room Service".
Im Jahr 1945 bekam Lemmon seine erste Kinorolle an der Seite von Judy Holliday in "It Should Happen to You". Danach spielte er neben ihr in "Eine glückliche Scheidung". Nur zwei Filme später gelang Lemmon der Sprung in den Film-Olymp mit "Keine Zeit für Heldentum", für den er den "Oscar" als "Bester Nebendarsteller" gewann.
Unter der Regie von Billy Wilder drehte Lemmon 1959 "Manche mögen's heiß" mit Tony Curtis und Marilyn Monroe. Die Zusammenarbeit mit Wilder war so erfolgreich, dass die beiden etliche weitere Filme zusammen schufen: "Das Appartement", der 1960 mit dem "Oscar" als "Bester Film" geehrt wurde, "Das Mädchen Irma La Douce", beide mit Shirley Mc Laine, "Der Glückspilz", in dem er zum ersten Mal mit seinem späteren Dauerpartner Walter Matthau zu sehen war, "Avanti, Avanti!" und andere.
Lemmon war zwar der geborene Komiker, konnte aber auch in dramatischen Rollen überzeugen. Er spielte in "Die Tage des Weines und der Rosen" und glänzte in "Rettet den Tiger", wofür er den Oscar als "Bester Hauptdarsteller" einheimste. Außerdem mimte er ernste Rollen in "Das China-Syndrom", "Ein Sommer in Manhattan", "Vermißt", "John F. Kennedy - Tatort Dallas" und in vielen anderen Filmen.
Viele Komödien mit Jack Lemmons gelten als Kult-Filme, wie beispielsweise "Wie bringt man seine Frau um?", "Das große Rennen rund um die Welt", "Nie wieder New York", und natürlich sein Film mit Walter Matthau "Ein seltsames Paar".
Auch als Moderator machte Lemmon immer wieder eine hervorragende Figur. Mehrfach war er Gastgeber der "Oscar"-Verleihung und für die Moderation seiner TV-Show "'S Wonderful, 'S Marvelous, 'S Gershwin" gewann er 1972 den "Emmy".
Von 1962 bis zu seinem Tod war Lemmon mit seiner zweiten Frau Felicia Farr verheiratet. Gemeinsam wurden sie Eltern der Tochter Courtney. Sein Sohn Christopher aus erster Ehe wurde ebenfalls Schauspieler. In "That's Life" spielte Curtis Jacks Sohn und Felicia Farr Jacks Frau, mit der er im Film Ehebruch beging.
Insgesamt wurde Jack Lemmon achtmal für den "Oscar" nominiert. Außerdem gewann er Preise in England, Deutschland, Kanada und Italien und mehr als ein Dutzend weiterer internationaler Preise. 1988 wurde er mit dem "Life Achievement Award" des American Film Institute geehrt und 1991 erhielt Jack Lemmon für "Glengarry Glen Ross" den Darstellerpreis vom National Board of Review.
Jack Lemmon verstarb am 27. Juni 2001 in Los Angeles an Krebs im Beisein seiner Familie. |
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