|
Bryan Singer
| Biographie |
Nach Experimenten mit einer 8mm-Kamera in der Jugend stand für Bryan Singer, dessen Kindheitsfreund Ethan Hawke ist, fest: „Später werde ich was mit Filmen machen!“. Und so kam es dann auch. Mit besten Vorraussetzungen nach dem Abschluss der School of Visual Arts in New York und der USC Cinema School in Los Angelas drehte er 1993 seinen ersten Film: „Public Access“, der sogar einige Filmpreise einheimsen konnte (Critics Award, Deauville Film Festival, Grand Jury Prize). Zwei Jahre später kam dann sein jetzt schon weitaus bekannterer zweiter Spielfilm „Die üblichen Verdächtigen“ in die Kinos. Dieser, in nur 35 Drehtagen verwirklichte Film, konnte sogar den OSCAR für das beste Drehbuch und den OSCAR für die beste männliche Nebenrolle (Kevin Spacey) im Jahre 1995 für sich beanspruchen.
2000 dann der grosse internationale Durchbruch. Singer verfilmte die Marvel-Comic-Bücher der X-Men-Reihe. Der 100 Mio. $ teure Streifen „X-Men“ konnte weltweit überzeugen, und auch das Sequel 2003 „X-Men 2“ war sogar imstande den Erfolg noch weit zu übertreffen. Klar, dass 2006 dann der dritte Teil der Saga auf den Leinwänden flimmern wird, jedoch liefert Singer nur die Drehbuchvorlage und ist ausführender Produzent. Sein Regieposten für „X-Men 3“ ist ihm wieder entzogen worden, da er mit dem Konkurrenzunternehmen Warner Bros. für die Regie von „Superman“ einen Vertrag unterzeichnet hatte.
Aktiv ist er aber nicht nur hinter der Kamera. In „Star Trek: Nemesis“, sowie in „X-Men 2“, hatte er einen Cameo und 1998 in „Dial H for Hitchcock“ konnten wir ihn in einer Nebenrolle sehen.
Dass Bryan Singer auf einem aufsteigenden Ast seiner Karriere ist, lässt sich nicht verleugnen. Mit Low-Budget-Filmen angefangen, werden ihm jetzt Großprokjekte wie die Verfilmung der „X-Men“ oder die des „Superman“ in die Hände gelegt. Mit Sicherheit keine schlechte Entscheidung! (a0904) |
|
|
|
|