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Saliva
| Biographie |
Vielen Rockfans ist Saliva (wer nennt sich eigentlich freiwillig Speichel?) spätestens seit dem Blockbuster "Spider-Man" ein Begriff. Josey Scott, Frontmann der Band aus Memphis, Tennesse, steuert gemeinsam mit Chad Kroeger (Nickelback) den Titelsong "Hero" zum Soundtrack bei.
Das US-Quintett zwischen Heavyrock und Numetal gründet sich allerdings schon im September 1996. Ein Jahr später setzen sich Scott, Chris Dabaldo, Wayne Swinny (beide Gitarre), Paul Crosby (Drums) und Dave Novotny (Bass) beim "Grammy Showcase"-Competition der National Academy of Recording Arts and Sciences gegen 6000 andere Bands durch und ziehen ins New Yorker Finale ein.
Der in Eigenregie entstandene, erste Longplayer "Saliva" verkauft sich einige tausend Mal. Das Major-Debüt "Every Six Seconds" mit den Singles "Your Disease" und "Click Click Boom" heimst dann einige Jahre später Platin ein. Aber Platten allein machen den Erfolg der Rocker nicht aus. Sie betrachten sich in erster Linie als Live-Band und stehen dementsprechend lieber auf der Bühne als im Studio. Als Vorbilder hat sich der Fünfer für eine Metalband eher ungewöhnliche Künstler auserkoren. Mit Blues, R'n'B und Rockabilly-Sound kann Scott beispielsweise viel anfangen.
"In Memphis haben wir von den Besten gelernt - Elvis, Al Green, Aretha - und die haben sich nie davor gescheut, neue Stationen in ihrem Künstlerleben anzusteuern", stellt Scott klar. Und so kennen auch Saliva kaum Berührungsängste. Gemeinsam mit dem Rapper Jay-Z entsteht das David Bowie-Cover "Fame". "Mit Jay-Z zu arbeiten, war eine Ehre", meint Scott rückblickend. Saliva steuern außerdem die Titelmusik zum Computerspiel "Tiger Woods 2003 Golf Game" bei - Frontmann Scott kann hier als Spieler ausgewählt werden.
Bis dahin wirken Saliva zudem an einigen Soundtracks ("Dracula 2000", "Not Another Teen Movie" oder jüngst "Daredevil") mit. "Musik ist wie Sex mit einem Partner, mit dem du schon seit Jahren zusammen bist. Du musst dafür sorgen, dass es interessant bleibt", bringt Scott sein Credo auf den Punkt. Mit dem im April 2003 erscheinenden Longplayer "Back Into Your System" wollen Saliva an den Erfolg ihres Major-Debüts anknüpfen. Für den Song "Rest In Pieces" holt sich Scott als Schmankerl sogar Nikki Sixx (Mötley Crüe) ins Studio.
Mit ihrem vierten Album lassen sie es etwas lockerer angehen. Während sie in Europa nach wie vor eher kleine Brötchen backen, sind sie in den USA richtige Rockstars und feiern so ziemlich jede Party, die sie mitnehmen können. Dass das aber auch nicht wirklich alles sein kann, erzählen sie auf "Survival Of The Sickest" mit lesenswerten und stets mit einem Augenzwinkern versehen Texten. Musikalisch haben sie sich vom sogenannten NuMetal noch weiter entfernt und setzen mehr auf Rotzrock der Marke Psychopunch oder Backyard Babies. |
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