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Rufus Wainwright
| Biographie |
2005 verspricht ein besonders gutes Jahr für Rufus Wainwright zu werden. Nahezu jedes Musikmagazin berichtet über ihn, in Deutschland schafft er es sogar auf die Titelseite des Rolling Stone. Der Singer/Songwriter scheint der neue Liebling zu sein. Schuld daran ist neben Soundtrack-Beiträgen zu "Bridget Jones" und "The Aviator" maßgeblich der zweite Output seiner "Want-Sessions", "Want Two".
Er bezaubert mit elegischen Pianoballaden, verquickt aber auch poppige Melodien mit klassischen Opernelementen und orientiert sich an Messgesängen. Nicht zuletzt diese enorme Stilvielfalt, mit der er sich im Pop-Kontext bewegt, dürfte zu seiner Popularität beitragen.
Am 22. Juli 1973 kommt Rufus Wainwright als Sohn des Folk-Musik Ehepaars Kate McGarrigle und Loudon Wainwright III in Rhinebeck, New York auf die Welt. Noch während Rufus' früher Kindheit trennt sich das Paar und der Junge zieht mit seiner Mutter nach Montreal. Eine seiner Freundinnen ist zu der Zeit Melissa auf der Maur (Hole/Smashing Pumpkins).
Bereits als kleiner Junge von sechs Jahren bekommt Wainwright Klavierunterricht, kein Wunder bei den elterlichen Genen. Im Alter von dreizehn Jahren tourt er mit Mutter, Schwester und Tante als McGarrigle Sisters And Family durch die Lande. Nur ein Jahr später wird der Junge in der Kategorie "Hoffnungsvollster junger Musiker" für einen Juno-Award nominiert - eine kanadische Auszeichnung, die dem Grammy ähnelt.
Bereits als Jugendlicher outet sich Wainwright als schwul und beginnt sich für die Oper zu interessieren. Als musikalische Vorbilder führt er zu dieser Zeit außerdem Edith Piaf und Judy Garland an. Allmählich wird Wainwright ein fester Bestandteil der Montrealer Musikszene. Richtig los geht es für ihn allerdings erst, als sein Vater Loudon seinem Freund Van Dyke Parks ein Demo des Sohns in die Hand drückt. Dieser wiederum rennt zu Dreamworks-Boss Lenny Waronker - fertig ist der Plattenvertrag. |
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