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Mark Owen


 

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Biographie
Mark Owen kommt am 27. Januar 1972 in Oldham, England zur Welt. Wie bei fast jedem englischen Kind steht auch in seiner Top fünf-Liste Fußball an erster Stelle. Neben dem Kicken beobachtet man ihn aber auch gerne als talentierten Elvis Presley-Imitator. Zu diesem Zeitpunkt ist dem eher schüchternen Jungen nicht klar, dass er bald die größten Bühnen dieser Welt beherrschen wird.
In den 90er Jahren "begatten" Take That nicht nur die Diddle-Maus-Girlies. Eine (größen)wahnsinnige Hysterie zieht generationsüberschreitend über die gesamte britische Insel. Überall kreischende und weinende Fans, wie einst bei den Pilzköpfen. Und erinnern wir uns kurz an das Drama, als der Jüngste und beliebteste Sänger und Tänzer Robbie Williams "die beste englische Boyband aller Zeiten" verlässt, weil er nicht nur von den diktatorischen- psychischen Sticheleien seines Managers Nigel Martin-Smith die Nase gestrichen voll hat. 1996 lösen sich Take That auf. Die Tragödie ist vollkommen.

Was bleibt nun einem verlassenen und ehemaligen Superstar übrig? Natürlich, er versucht den beschwerlichen Alleingang. Gary Barlow ist der erste, der Dank seiner Eigenkompositionen einen kurzen Solo-Ruhm verbucht. Sein ewiger Kontrahent Robbie Williams übertrumpft ihn aber schon bald. Howard und Jason schlagen sich als Djs und Schauspieler durch. Das zweitbeliebteste Ex-Boygroup Mitglied Mark Owen, der kleine, schüchterne Liebling, begibt sich ebenfalls auf den schwierigen Solopfad.

Nach der Trennung von Take That erscheint mit "Green Man" 1996 das erste Album von Mr. Owen. Gemeinsam mit den Kula Shaker, Radiohead und Stone Roses-Produzenten Leckie/Leon präsentiert er hier seine Liebe zu Sixties-Sound und Britpop-Style. 2003 veröffentlicht Mark das Album "In Your Own Time", ein Popdebüt, das die Presse als Reifeprozess und endgültige Abnabelung vom Boyband-Image ansieht. Owen avanciert zum smarten, ernstzunehmenden Gentleman ohne große Schlagzeilen und Drogenexzesse.

"In Your Own" besticht mit einigen Gastauftritten berühmter Kollegen wie zum Beispiel die seines Ex-Kollegen Gary Barlow, der auf einigen Songs seine Stimme beisteuert, und Ian McCulloch (Echo and The Bunnymen), der auf einem Stück Gitarre spielt. Nach einer erfolgreichen Englandtour und dem kümmerlichen Versuch, eine Take That Reunion-Tour auf die Beine zu stellen, begibt sich Mark 2005 nach L.A. Dort nimmt er weitere Songs auf und produziert mit Tony Hoffer sein drittes Album "How The Mighty Fall".

Mit seinen ohrwurmtauglichen Pophymnen ist der Reifeprozess zwar noch nicht abgeschlossen, aber höhere Chartsplatzierungen sollten ihm sicher sein. Jetzt muss er nur noch mit seinen Entertainment-Fähigkeiten überzeugen und darauf dürfen sich die deutschen Fans im Sommer des selben Jahres freuen, wenn der sympathische junge Mann einige Hallen unsicher macht.

 

 


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