|
John Mayer
| Biographie |
John Clayton Mayer, geboren (16. Oktober 1977) und aufgewachsen in Connecticut, ist musikalisch zunächst von der aktuellen Popmusik angetan. Dies ändert sich, als ihn im Alter von 13 Jahren ein Nachbar mit der Musik von Stevie Ray Vaughan bekannt macht, wodurch er den Blues für sich entdeckt. Hellauf begeistert schnappt sich Mayer eine Gitarre und tritt bereits zwei Jahre später in den lokalen Blues-Bars auf, wo er das Publikum mit seinem reifen Spiel gefangen nimmt. Er erkennt jedoch schnell, dass er nicht in die Welt der großen Gitarren-Virtuosen gehört. Seiner Meinung nach versuchen diese nur, sich gegenseitig zu kopieren und in ihrer Technik zu übertrumpfen. Stattdessen konzentriert sich John Mayer auf seine Künste als Songwriter und reduziert die Gitarrendominanz in seinen Songs zu Gunsten von eingängigen Melodien und unverwechselbaren Rhythmus-Strukturen.
Mit 19 Jahren schreibt sich Mayer am Berklee College of Music in Boston ein, merkt allerdings schon nach kurzer Zeit, dass er lieber Musik macht, als sie zu studieren. Auf Anraten eines Freundes, doch sein Glück im Süden der USA zu versuchen, zieht der Songwriter 1998 nach Atlanta. Dort ist er schnell regelmäßig in den einschlägigen Treffpunkten der Songwriter-Szene zu finden wie zum Beispiel Eddie's Attic.
1999 nimmt John Mayer sein erstes Album "Inside Wants Out" auf, das vor allem Solo-Akustik-Versionen einiger seiner ernsthafteren Stücke enthält. Mayer verkauft das Album auf seinen Konzerten. Die lokale Presse wird schnell auf ihn aufmerksam und überschlägt sich in ihren Lobeshymnen. Im März 2000 tritt Mayer auf der prestigeträchtigen South By Southwest-Musikkonferenz auf, wodurch Kontakte zu den großen Musiklabeln zustande kommen. Er schließt einen Vertrag mit Aware/Columbia ab, wo er sein Labeldebut "Room For Squares" aufnimmt. Produzent des Albums ist John Alagia, der unter anderem mit der Dave Matthews Band gearbeitet hat. Musikalische Unterstützung findet er in Bassist David LeBruyer und Drummer Nir Zidkiyahu, welcher schon bei Genesis trommelte. Die erste Singleauskopplung "No Such Thing" ist gleich ein riesiger Erfolg, das Album erreicht in den USA bald Platin-Stadium. Mayers Mischung aus Rock, Pop, Folk und Blues kommt bei einem großen Publikum an.
John Mayer muss sich Vergleiche mit Musikgrößen wie Sting, Marc Cohn oder Dave Matthews gefallen lassen, Kollegen wie Elton John und Bonnie Riatt sind voll des Lobes für den Newcomer. Im Frühjahr 2003 kommt die Belohnung in Form eines Grammys, den er in den Kategorie "Best Male Pop Vocal Performance" für die Singleauskopplung "Your Body Is A Wonderland" gewinnt.
Nach einem Live-Album und einer Live-DVD mit dem Titel "Any Given Tuesday" erscheint im Oktober 2003 sein drittes Studioalbum "Heavier Things". So viel Aktivität hinterlässt schießlich ihre Spuren: Seine für den Herbst geplanten Deutschlandauftritte sagt er aus gesundheitlichen Gründen ersatzlos ab. |
|
|
|
|