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In Flames
| Biographie |
Die Geschichte der Göteborger Death Metaller beginnt im Jahre 1993, als sich Gitarrist Jesper Strömblad von seiner damaligen Band Ceremonial Oath trennte und zusammen mit Anders Fridén und Anders Iwers von Tiamat IN FLAMES ins Leben rief. Das Projekt wurde bereits 1990 gestartet, In Flames entwickelte allerdings soviel Eigenleben, dass Strömblad kurzerhand diese Band zu seiner Hauptgruppe machte, wobei hier ständig neue Drummer und Sänger tummelten. Mit ihrer ersten 3-Track-Demo konnten sie gleich ihren ersten Deal mit dem jungen Wrong Again Records – Label unterzeichnen. Mit dem 1994 aufgenommenem Debütalbum „Lunar Strain“ konnte man sich im Underground einen recht guten Namen machen und sich sogar schon etablieren.
Das Besetzungsproblem löst sich dadurch aber auch nicht von selbst, und so bleibt die Suche nach Sänger, Drummer und auch Basser weiter offen. Robert Dahn von Ancient Slumber übernimmt den Vocals-Part bei In Flames’ Metallica-Tribute-Beitrag „Eye Of The Beholder“, und mit Leihgaben von Dawn (Sänger Hwenrik Forss) und Eucahrist (Drummer Anders Jivarp) wird zumindest die 5 Songs umfassende Mini-CD „Subterranean“ eingeknüppelt, womit man sich einen Kontrakt mit Nuclear Blast an Land ziehen konnte.
In Björn Gelotte schien nun der richtige Mann gefunden zu sein, er hockt seit Anfang 1995 am Schlagzeug. Wenig später wurde ein Vertrag mit dem Label Toys Factory aus Japan unterzeichnet, ebenso nahm Anders Ex-Dark Tranquillity-Sänger Friéden Jespers Angebot an, fest als Sänger für In Flames zu arbeiten. 1996 erschien dann mit der nun erstmals festen Besetzung das zweite Langeisen „The Jesper Race“, was man als Durchbruch in Japan und Europa werten kann und war auch im Rest der Welt recht erfolgreich.
Nach diesem Erfolg folgen ausgiebige Touren mit Kreator, Samael und Grip Inc.. Johan Larsson und Glenn Ljungström erklären nach der Tour und den abgeschlossenen Aufnahmen zu „Whoracle“ (1997) überraschend ihren Rücktritt von der Combo – Mit Peter Iwers (Bass) und Niklas Engelin (Gitarre) finden sich zum Glück zwei starke Leute, die nach einer Mini-Tour mit Dimmu Borgir für In Flames fest verpflichtet wurden, danach wurde die Europa-Tour fortgesetzt, anschließend noch zwei sehr erfolgreiche Gigs in Japan absolviert.
1999 ist es wieder Zeit für einen Mitgliederwechsel, so kehrt Niklas der Band schon wieder den Rücken. Den freien Part an der Gitarre besetzt ab dort an Drummer Björn Gelotte – die Gitarre ist ja sein eigentliches Hauptinstrument. Als neuer Schlagzeuger wurde Daniel Svensson von Sacrilige an Bord geholt. Der Erfolg und Bekanntheitsgrad der Band nahm immer größere Ausmaße an, nach dem nächsten Album „Colony“ tourte man sogar durch die USA.
Im Jahre 2000 erschien bereits die nächste LP „Clayman“. Danach tourte man mit vielen unterschiedlichen Acts wie Dream Theater, Testament, Therapie, Slipknot, Sentenced, To/Die/For, Dimmu Borgir, Lacuna Coil, Nevermore und Dark Trinquillity. Aufgrund des stetig steigenden Erfolgs vor allem in Japan war die Livescheibe „The Tokyo Showdown“.
Im September 2002 konnte „Reroute To Remain - Fourteen Songs Of Conscious Madness" Kritker und Fans gleichermaßen überzeugen, womit auch der Einstieg auf Platz 5 der schwedischen LP-Charts gelungen ist. Ausgiebige Touren folgten im selben Jahr und auch im Jahr 2003.
Die Band begab sich dann in Dänemark in ein gemütliches Ambiente, um dort das Album "Soundtrack to your Escape" einzuspielen, wo sie zwei Studios hatten: Eines für die Gitarren und die Elektronik und eines für Bass und die Vocals.
Am 1. März erschien dann die EP "The Quiet Place", welche Material beinhaltete, dass nicht auf dem Studioalbum vorhanden ist. "Soundtrack To Your Escape" wird am 29. März veröffentlicht.
Auf der anschließenden Tour wurden fast alle Konzerte mitgeschnitten, und so wollen die Schweden im Sommer 2005 eine Live-Doppel-DVD veröffentlichen. Eine Disc soll ein Best-Of-Set bis zur RtR enthalten, auf der anderen steht ein Konzert, bei dem sie das komplette Soundtrack-Album gespielt haben. Momentan arbeiten In Flames auch schon wieder am nächsten Studioalbum.
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