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Doobie Brothers
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Doobie Brothers, The: Sibling Rivalry
Sibling Rivalry
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Doobie Brothers, The: Sibling Rivalry
Sibling Rivalry
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Doobie Brothers, The: Toulouse Street
Toulouse Street
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Doobie Brothers, The: The Captain And Me
The Captain And Me
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Doobie Brothers, The: Livin'on The Fault Line
Livin'on The Fault Line
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Doobie Brothers, The: Best Of The Doobie Brothers
Best Of The Doobie Brothers
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Doobie Brothers, The: Best Of The Doobie Brothers Li
Best Of The Doobie Brothers Li
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Doobie Brothers, The: Minute By Minute
Minute By Minute
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Doobie Brothers, The: What Were Once Vices Are Now H
What Were Once Vices Are Now H
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"Das neue Rock-Lexikon" und "Pop-Lexikon"
© 1998 und © 2002 Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg (aktualisiert und bearbeitet)
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The Doobie Brothers waren weder Brüder noch hieß einer von ihnen Doobie. Gitarrist Skip Spence von der aufgelösten Band Moby Grape brachte 1969 den Bluesspieler Tom Johnston (voc, g, p, harm), Jahrgang 1948, aus Visalia im kalifornischen San Joaquin Valley mit dem Tricktrommler John Thomas Hartman, geboren am 18. März 1950 in Falls Church, Virginia, und Dave Shogren (bg) zusammen, die zunächst unter dem Namen Pud im Chateau Liberte in den kalifornischen Bergen nahe Santa Cruz aufspielten, einem hundert Jahre alten früheren Bordell. In einem zum Üben gemieteten Haus an der Twelfth Street von San Jose fiel dann, während der Joint kreiste, der Satz: "We're all doobie brothers" - Doobie war eine kalifornische Subkultur-Bezeichnung für Marihuana-Zigaretten. Johnston vertraute so sehr auf den Erfolg seiner Band dieses Namens, daß er sich den Titel neben einem schwarzen Mammut und einer roten Tarantel auf den rechten Arm tätowieren ließ. Doch der kommerzielle Durchbruch ließ auf sich warten. Ihr im Quartett mit dem am 23. Januar 1950 in San Jose geborenen Patrick "Pat" Simmons (g, voc) aufgenommenes Start-Album - eine Seite mit akustischen, die zweite mit elektrischen Instrumenten - wurde von Warner Brothers mit negativem Effekt als Produkt einer "Hell's Angels Band" propagiert. Simmons: "Eine reine Hype. Rocker kamen ein paarmal, wenn wir im Chateau spielten, aber wir waren nie ihre Band."
Eine Tournee mit der kaum bekannteren Mother Earth mobilisierte ein zahlenmäßig geringes Publikum. Dave Shogren verließ die Gruppe, für ihn kam Tiran Porter (voc, bg); später ergänzte Michael Hossack (dr, perc), geboren am 18. September 1950 in Paterson, New Jersey, das Ensemble zum Quintett. In dieser Besetzung erschien im März 1972 die zweite LP Toulouse Street; die Band ging wieder auf Tournee, und diesmal klickte es in den Hitlisten. Listen To The Music hämmerten die Musikanten ihren Hörern ein - 24mal in den knapp drei Minuten der gleichnamigen Single, die sich fünfzehn Wochen in "Billboard's Hot 100" hielt. Von nun an wurde jede Langspielplatte vergoldet. 1973 kam Keith Knudsen, geboren am 18. Oktober 1952 in Ames, Iowa, für den ausscheidenden Hossack an die Drums, der Sound nahm mehr Soul-Farben auf. "Was mir vorschwebt", erklärte Tom Johnston, "ist eine Motown-Basis, eine Baßlinie wie bei Seals & Crofts und Vocals in der Art von Stevie Wonder."
Addierte man dazu einige Ingredienzien aus Folk Rock und Acid Rock, so umschrieb das annähernd den fortgeschrittenen Doobie Brothers-Stil. Wesentlichen Anteil daran hatten zwei Ex-Musiker von Steely Dan, die nacheinander 1974 und 1975 die Gruppe bereicherten: Jeff "Skunk" Baxter (g), geboren am 13. Dezember 1948 in Washington, D.C., und Michael McDonald (voc), geboren am 12. Februar 1952 in St. Louis. Johnston mußte während einer Tournee 1975 wegen eines schmerzhaften Magenleidens die Brüderschaft verlassen; er kam 1976 noch einmal für ein Jahr zurück, ehe er endgültig solo ging. Zunehmend wurde McDonald mit seiner hohen Tenorstimme zum Markenzeichen und als Songschreiber zum kreativen Zentrum der Brothers. Den mit einem Grammy ausgezeichneten Hit What A Fool Believes von der abermals bestsellernden LP Minute By Minute (1978) schrieb er zusammen mit Kenny Loggins. Am Ende des Jahrzehnts waren die Doobie Brothers nur noch wenig mehr als eine Begleitband für McDonalds Stimme: John McFee (g, vi), Willie Weeks (bg), Bobby LaKind (perc), Cornelius Bumpus (sax, kb), Chet McCracken (dr). Nach einer in einem Live-Doppelalbum verewigten Farewell Tour (1983) löste sich die Gruppe auf. Nachdem 1987 bereits elf ehemalige Mitspieler der Band auf eine Reunion-Tour gegangen waren, fanden sich 1989 Johnston, Hartman, Simmons, Porter, Hossack mit dem neuen Doobie Brother Bobby LaKind für das Album Cycles und eine ausgedehnte Konzertreise wieder zusammen. Das britische "Q"-Magazin tat den Cycles-Sound als Recycling-Ware ab: "Die originalgetreue Rekreation einer Ära, aber mit einem fatalen Mangel an Schmiß." Nachdem das Album der Band mit The Doctor aber noch einmal einen Top Ten-Hit in den US-Charts verschafft hatte und Brotherhood (1991) immerhin in den Hitlisten dahindümpelte, gab es auch immer wieder Live-Gigs, die 1993 mit einer 22-Städte-USA-Tournee einen ersten Höhepunkt in den Neunzigern erreichten, übertroffen noch von der Tournee 1995 neben der Steve Miller Band mit 34 Gigs. Einer fehlte: John Thomas Hartman war 1979 in Petaluma Feuerwehrmann geworden und hatte die Jahre 1988 bis 1991 bei der Reservepolizei verbracht. Seine Bewerbung zum Polizeioffizier wurde abgelehnt, weil er über seinen Umgang mit Drogen in den Doobie-Jahren falsche Angaben gemacht hatte. Aber McDonald war auf der 95er Tour erstmals seit 1978 mit Simmons und Johnston wiedervereint. Ihre Tournee 1996 begannen die drei Vokalisten zum 25jährigen Band-Jubiläum am 6. Mai in den New Yorker Sony-Studios zugunsten der Wildlife Conservation Society mit einem Kaleidoskop ihrer größten Hits - unter dem Titel Rockin' Down The Highway als Doppel-CD veröffentlicht. In der zweiten Hälfte der Neunziger setzten die Doobies, nun wieder ohne McDonald, alljährlich ihre Konzertaktivität fort. Im März 1999 wurden sie im Roseland Ballroom, N.Y., für zehn Millionen verkaufte Best Of-CDs mit dem Diamond Award der RIAA ausgezeichnet. Ihrem Album Sibling Rivalry (2000) bescheinigte das "WOM Journal" aufs neue "lässigen West Coast Rock, Jazz-Pop in Steely Dan-Art sowie Funk mit fetten Synthiebässen und millimetergenauen Bläserspots". Kritiker Harald Kegler: "Man kann also nach 50 Millionen verkauften Tonträgern noch kreative Hochs erleben." |
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