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David Bowie
| Biographie |
David Bowie wurde am 8. Januar 1947 als David Robert Jones in London, England, geboren.
Er wurde nach der Schule Werbetexter und Jazzsaxophonist, spielte in einer Pantomimengruppe und versuchte sich als Folksänger. Seinen ersten kleineren Hit hatte Bowie 1967 mit dem nicht ganz ernst gemeinten Liebeslied "Love You Till Tuesday". Danach kam er auf keinen grünen Zweig mehr – seine satirischen Spottlieder waren in einer von Flower-Power geprägten Zeit nicht gefragt.
Bowie widmete sich einem Studium des tibetanischen Buddhismus und spielte danach wieder Pantomime. Erst 1969 kehrte er zur Musik zurück und veröffentlichte seinen zweiten Hit "Space Oddity". Es erschienen die Alben "David Bowie" und "The Man Who Sold The World". Seine Texte waren fortan von poetischen und metaphysischen Themen geprägt, womit er seine Fans überforderte.
Im Jahr 1971 wechselte Bowie vom Label "Mercury" zu "RCA" und wurde zum Star aufgebaut. "RCA" investierte für Webekampagnen und ähnliches rund 100.000 Dollar und Bowie ging auf eine ausverkaufte Tour durch Amerika. Seine alten Alben wurden neu veröffentlicht und waren auf einmal populär. Bowies Haltung zu Sex und seine bizarre Show war durch eine mittlerweile aufgeschlossenere Gesellschaft salonfähig geworden.
Im Jahr 1973 wurde Bowie so exzentrisch, dass er ohne jeglichen Grund Konzerte kurzfristig absagte und bekannt gab, sich künftig nur noch futuristischen Filmprojekten widmen zu wollen. Diese Androhung machte er nicht wahr, sondern brachte ein Jahr darauf mit "Diamond Dogs" ein weiteres umjubeltes Album auf den Markt. Danach wandte sich Bowie der Arbeit an einem "Rhythm & Blues"-Album zu, was die Kritiker nicht überzeugen konnte.
Seine folgenden Alben "Low" und "Heroes" (beide 1977) waren von Bowies Aufenthalt in Berlin geprägt. Er war begeistert von der Atmosphäre der Stadt. Maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Verfilmung der Geschichte der Christiane F. hatte Bowie, der mit dem Stück "Heroes" den Soundtrack zum Film "Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" lieferte.
Zu dieser Zeit war Bowie nicht nur als Musiker tätig, sondern auch immer häufiger als Film-Schauspieler, allerdings mit nur mäßigem Erfolg. 1980 überzeugte er am Broadway im Drama "The Elephant Man" und im Fernsehfilm "Baal" nach Berthold Brecht. Ansonsten blieben seine Filmaktivitäten die 1980er Jahre hindurch ohne größere Beachtung.
Gegen Ende der 1980er Jahre machte Bowie eine kreative Pause. Er schöpfte neue Kraft und kehrte 1989 mit seiner neu gegründeten Band "Tin Machine" auf die Bildfläche zurück. Die erste LP war noch erfolgreich, die zweite schon nicht mehr. Doch Bowie ging dessen ungeachtet auf Tour, was 1992 das Ende von "Tin Machine" bedeutete.
Mitte der 1990er Jahre steuerte Bowie dann den erfolgreichen Soundtrack zur englischen TV-Serie "The Buddha Of Suburbia" bei und zeigte sich in einer Londoner Galerie als Künstler. Er stellte Skulpturen, 3D-Bilder und Kohlezeichnungen aus.
Im Januar 1997 kaufte sich Bowie sämtliche Rechte an seinen Songs zurück und ging als erster Rockstar an die Börse. Sein Backkatalog umfasste rund 250 Songs auf 25 Alben und brachte ihm beim Börsengang 55 Millionen Dollar ein. In diesem Jahr wurde er von der Zeitschrift "Business Age" als der reichste britische Rockmusiker gehandelt. Sein Privatvermögen wurde auf 917 Millionen Dollar geschätzt.
Im Jahr 2000 veröffentlichte er das Album "BBC Radio Theatre". Darauf enthalten waren Rundfunkaufnahmen von 1968 bis 1972, sowie ein Live-Mitschnitt seines Auftrittes beim "Glastonburry Festival 2000".
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