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Busta Rhymes
| Biographie |
Busta Rhymes
Wie jeder Rapper, der etwas auf sich hält, ist auch Busta im New Yorker Ghetto aufgewachsen. Trevor Smith wie sein bürgerlicher Name lautet, wurde von Chuck D entdeckt und bekam auch seinen Künstlernamen von ihm verpasst. Busta Rhymes ist eine Anlehnung an einen Boxer Namens Buster.
Mit 17 unterzeichnete er mit seiner Posse Leader Of The New School seinen ersten Deal bei Elektra. 1991 erschien das Album "Future Without a Past", mit dem er sich innerhalb der Underground-Szene gehörigen Respekt verschaffte. Die Leader brachten allerdings nur noch ein Album zustande, ab 1993 konzentrierte sich Busta voll auf seine Solokarriere. Zunächst reichte es zwar nur für einzelne Gastauftritte, aber die hatten es in sich: Auf Craig Macks "Flava In Ya Ear" oder bei dem Remix von A Tribe Called Quests "Scenario" stellte Busta mit seine einzigartigen Skills manch alteingesessenen Rapper in den Schatten.
Nachdem er 1995 in "Higher Learning", einem Film von John Singleton seinen ersten Auftritt als Schauspieler hatte, fehlte eigentlich nur noch eine Solo-LP zum Rundum-Star. Wenig später war es soweit, wieder unterschrieb er bei Elektra und er veröffentlichte noch im selben Jahr sein Debut "The Coming". Mit diesen Album durchbrach er die derzeitige Vorherrschaft des Wu-Tang Clan im New Yorker Hip Hop-Biz. Wobei er mit RZA und Konsorten nie im Clinch lag, vielmehr hatten sie die gleichen Ansichten. Beispielsweise, dass am 1. Januar 2000 die Welt untergeht.
Vorher musste natürlich noch eine LP auf den Markt geworfen werden, "E.L.E.* The Final World Front" war Bustas dritte und außer "When Disaster Strikes", die auf Platz drei der Billboard-Charts einstieg, seine erfolgreichste LP. Aber richtiges Geld verdient man als Händler und so kam der amerikanische Superstar auf den Gedanken, eigene Schuhe zu verkaufen. Auch kann man Busta in zahlreichen Werbespots sehen, mit denen er z.B. Pepsi zum Marktführer im urbanen Getränkekrieg machte.
Darüber hinaus ist Busta Rhymes Produzent seiner neuen Crew, der Flipmode Squad. Unter anderen entdeckte er Rah Digga, die ein beeindruckendes Debut unter der Regie von Busta feierte. Im Mai 2002 ist es für die deutschen Fans endlich so weit: Busta fliegt über den Atlantik, um seine Wortsalven in hiesigen Konzertsälen loszuschleudern.
Im November des selben Jahres folgt die Veröffentlichung von "It Ain't Safe No More", bei dem die Neptunes als Produzenten ihre Finger im Spiel haben und auch Mariah Carey mal ans Mikro darf. Danach herrscht eine Weile lang Funkstille, ehe Busta 2004 mit "Everything Remains Raw" seine erste Live-DVD an den Start bringt. |
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