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Beenie Man
| Biographie |
Beenie Man wird als Anthony Moses Davis im August 1973 in Kingston, Jamaika geboren. Schon als er in die Schule kommt, ist ihm klar, dass er DJ werden will, "wenn er groß ist". So lange dauert es dann gar nicht, denn mit acht Jahren nimmt er am landesweiten Teeny Talent-Wettbewerb teil. Er gewinnt den ersten Preis und knüpft dadurch Kontakte zu Produzent Junjo Lawes, mit dem er auch seine erste Single "Too Fancy" aufnimmt.
1983 erscheint Beenie Mans Debütalbum "The Invincible Beenie Man, the 10 Year Old DJ Wonder" (Der Unbesiegbare Beenie Man, das Zehnjährige DJ-Wunder), doch schon ab dem darauf folgenden Jahr widmet sich der Junge, von gelegentlichen Singles abgesehen, wieder voll und ganz der Schule - die Karriere des Kinderstars scheint beendet.
Der Schein trügt, denn Anfang der 90er startet Beenie als Vocalist erst richtig durch. Nach einigen ziemlich erfolgreichen Songs mit seinem jüngeren Bruder Little Kirk legt er sich wegen eines angeblich gestohlenen Slogans mit dem Rapper Bounty Killer an. Doch als Beenie Man bei einer Show zur Feier des Besuchs von Nelson Mandela in aller Öffentlichkeit auf der Bühne ausgebuht wird, verlässt er Kingston für fast ein Jahr und somit wird der Konflikt zwischen ihm und Bounty Killer für eine Weile auf Eis gelegt. Diese Pause scheint den beiden ganz gut zu bekommen: Nach Beenies Rückkehr im Jahr darauf versöhnten sie sich und veröffentlichen das Split-Album "Guns Out".
Beenie Mans Ansichten scheinen sich inzwischen etwas geändert zu haben. In den folgenden Jahren veröffentlicht er viele Songs, deren Texte von den Missständen in Jamaika erzählen, aber auch religiöse Themen behandeln. Er veröffentlicht mehrere Alben, die vor allem in den jamaikanischen Charts sehr hoch einsteigen.
1997 gelingt ihm dann mit dem Song "Dance Hall Queen" der Durchbruch in Großbritannien, die nächste Single "Who Am I" platziert sich sogar in den britischen Top Ten. Ein Jahr später wird er von Virgin Records in den USA unter Vertrag genommen, der Dancehall-Weltherrschaft steht jetzt nichts mehr im Wege.
Seine Biografie liest sich wie eine jamaikanische Erfolgsstory, und selbst das ist noch untertrieben. Beenie Man räumt ab, wo er nur kann: Zeitweise mehrere veröffentlichte Alben pro Jahr, unzählige Awards, Chartserfolge und Kollabos mit bekannten Musikern wie Wyclef Jean, Kelis, Janet Jackson ... – Beenie Man ist nicht zu stoppen. Und dabei hat er, im wahrsten Sinne des Wortes, ganz klein anfangen. |
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