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Biographie
Andre Kirk Agassi (* 29. April 1970 in Las Vegas, Nevada) ist ein armenisch-stämmiger US-amerikanischer Tennisspieler. Sein Vater Mike Agassi war ebenfalls Sportler; er nahm für den Iran zweimal als Boxer an den Olympischen Spielen teil. Er und seine Frau Elizabeth sind aus dem Iran in die USA emigriert. Andre Agassi wurde 1986 Profi und ist bis heute einer der erfolgreichsten Tennisspieler überhaupt. Tenniskarriere Die ersten Jahre und der Durchbruch (1986-1992) Im Jahr 1986 begann Agassis Karriere auf der Tennis-Profitour und schon ein Jahr später konnte er seinen ersten Profititel in Itaporica gewinnen. In den nächsten Jahren steigerte sich Agassi zunehmend und gewann bis zur Saison 1991 weitere 13 Profitourniere. Dennoch verpasste er den Sprung zum ganz großen Star der Szene, weil er seine Chancen auf einen Grand-Slam-Turniersieg nicht nutzen konnte. So stand er schon 1990 im Finale der French Open, wo er an Andres Gomez scheiterte. Wenige Monate später verlor er im Finale der US Open gegen seinen Landsmann Pete Sampras. Agassi und Sampas sollten die größten Rivalen und die dominierenden Spieler der 90er Jahre werden. Auch 1991 vergab Agassi die Chance auf seinen ersten Grand-Slam-Titel, diesmal in einem hochdramatischen Endspiel gegen Jim Courier, wiederum bei den French Open. Mit seinen langen Haaren und schrillen Spielbekleidungen hatte sich Agassi mittlerweile ein geradezu rebellisches Image geschaffen und ignorierte in den Jahren 1988-1990 das bekannteste Tennisturnier der Welt in Wimbledon. Nach außen lehnte er die strikte Kleiderordnung bei diesem Turnier ab, viele Kritiker vermuteten aber auch, dass seine Spielart für den Rasenplatz in Wimbledon nicht gut geeignet sei. Umso überraschender war es also, dass Agassi gerade in Wimbledon seinen Durchbruch schaffte, als er 1992 dort im Endspiel Goran Ivanisevic bezwingt und endlich seinen ersten ganz großen Sieg einfährt. An die Spitze der Welt (1993-1996) Nach der verletzungsüberschatteten Saison 1993 folgte der endgültige Aufstieg von Andre Agassi, als er 1994 die US Open (im Finale gegen Michael Stich) gewann und im folgenden Jahr unter anderem durch seinen ersten Sieg bei den Australian Open für 30 Wochen die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste wurde, bis er diese Platzierung wieder an Pete Sampras - der ihn unter anderem im Finale der US Open 1995 bezwang - abgeben musste. 1996 erreichte Agassi die Halbfinals bei den Australian Open und den US Open, sein größter Triumph der Saison erfolgte aber in Atlanta, wo er die Olympische Goldmedaille gewinnen konnte. In den Jahren 1994-1996 war Agassi konstant unter den absolut besten Spielern der Welt, konnte sich im - auch von den Medien hochgespielten - Rivalitätskampf mit Landsmann Sampras aber nur selten siegreich behaupten. Diese Entwicklung, aber auch die mediale Hetzjagd auf Agassi und seine Frau Brooke Shields (die er im April 1997 heiratete) hatten einen stark negativen Einfluss auf Agassis Auftreten auf dem Tennisplatz. Absturz und Comeback (1997-1999) In der Saison 1997 stürzte Agassi in die Tiefen der Weltranglister ab, bis er sich auf Platz 141 wiederfand und nur noch bei kleineren Turnieren antreten konnte. Schließlich entschied er sich dafür, sich wieder vollkommen auf den Tennisport zu konzentrieren und zeigt auch bald optisch ein ganz anderes Bild, nachdem er sich die langsam ausfallenden Haare gänzlich abrasiert hatte und auch nur noch in weißer Spielkleidung auf dem Feld erschien. Auch auf dem Platz hatte Agassi sein altes Rebellenimage gänzlich abgelegt und wurde zu einem großen Vorbild für junge Spieler. Der Lohn für diese neue Einstellung sollte schon bald folgen, denn mit fünf Turniersiegen in der Saison 1998 schaffte der Amerikaner wieder den Sprung unter die besten Spieler der Welt. 1999 sollte dann die beste Saison in Agassis langer Karriere werden. Mit einem Fünsatz-Finalerfolg gegen Andrei Medvedev sicherte sich Andre Agassi seinen ersten French Open Erfolg und war damit erst der fünfte Spieler in der Tennisgeschichte, dem es gelang alle vier Grand-Slam-Titel mindestens einmal zu gewinnen. Einen Monat später folgte allerdings ein Dämpfer, als Agassi im Finale von Wimbledon wieder einmal Pete Sampras deutlich unterlegen war. Doch mit seinem zweiten Triumph bei den US Open steigerte sich Agassi noch einmal deutlich und konnte zum ersten Mal in seiner Laufbahn einen Saison an der Spitze der Weltrangliste abschließen. Erfolge in Australien (2000-2003) Agassi begann die Saison 2000 so, wie er die vorhergehende abgeschlossen hatte, mit großen Erfolgen. Gleich bei den Australian Open im Januar konnte er im Finale gegen Yevgeny Kafelnikov triumphieren und hatte damit auch vier Grand-Slam-Finals in Folge erreicht, was zuletzt in den 60 Jahren Rod Laver gelungen war. In Wimbledon unterlag Agassi dagegen in einem hochdramatischen Halbfinale dem Australier Patrick Rafter. Zum Jahresende hatte Agassi sogar die Möglichkeit wieder die Saison auf Platz 1 abzuschließen, doch der Finaleinzug beim Masters-Cup reichte nicht aus. 2001 folgte gleich die Titelverteidigung bei den Australian Open gegen Arnaud Clément. In einer Wiederholung des Spieles im Vorjahr unterlag Agassi in einem ebenso knappen Halbfinale wieder Patrick Rafter in Wimbledon. In einem sensationellen Viertelfinal-Spiel bei den US Open unterlag er Pete Sampras mit 7-6, 6-7, 6-7, 6-7 ohne ein einziges Aufschlagspiel abzugeben. Auch 2002 spielte Agassi wieder eine starke Saison, indem er drei Masters Series Turniere gewann und das Jahr auf Platz 2 der Welt beendete. Bei den US-Open kam es zum letzten Duell Agassi gegen Sampras und - wie so oft - hatte Sampras am Ende wieder die Oberhand und gewann das Turnier. Ein Jahr später sollte der Amerikaner seine Karriere beenden ohne jemals ein weiteres Spiel absolviert zu haben. 2003 folgte für Agassi der dritte Sieg in vier Jahren beí den Australian Open, im Finale gegen den Deutschen Rainer Schüttler. Später im Jahr eroberte Agassi noch einmal Platz 1 der Weltrangliste und hielt diese Position für weitere 13 Wochen. Am Ende reichte es immerhin noch einmal für Platz 4 in der Abschlussrangliste. Die letzen Jahre (2004-) Gute Resultate in der Saison 2004 sorgten dafür, dass Agassi nie aus den Top 10 der Weltrangliste fiel, auch wenn die großen Siege langsam der Vergangenheit angehörten. In der Saison 2005 kamen immer wieder neue Gerüchte auf, dass Agassi seine lange und erfolgreiche Karriere nach den US-Open oder zum Jahresende beenden wird. Eine eindeutige Aussage hat der Amerikaner dazu noch nicht getroffen. Nachdem ein Großteil der Saison durch Verletzungen beeinträchtigt wurde, gelang ihm ein starkes Comeback mit dem 60. Turniersieg seiner Karriere in Los Angeles und einem Finaleinzug in Montreal. Durch diese Erfolge zählte Agassi zum weiteren Favoritenkreis der US-Open 2005 und wurde den Erwartungen mit der Finalteilnahme mehr als gerecht. Dabei brachte er Roger Federer zwar in Bedrängnis, musste sich aber schließlich mit 3-6, 6-2, 6-7 und 1-6 geschlagen geben. Davis Cup Aggassi spielte zwischen 1988 und 2005 36 mal im Davis Cup Team der USA mit einer Bilanz von 30:6 Siegen. Im Kader der U.S.A. stand er zudem bei den Davis Cup Triumphen 1990 und 1992. Wobei das Davis Cup Team 1992 mit den Spielern Pete Sampras, Jim Courier, Andre Agassi und John McEnroe als eines der besten aller Zeiten gilt. 2005 musste Agassi eine bittere Niederlagen gegen Ivan Ljubicic hinnehmen, denn die bedeutete das aus in Runde 1.
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Celebs Detail
Name 
Andre Agassi 
Beruf 
Tennis-Spieler 
GeburtscDatum 
29 April, 1970 
Geburtsplatz 
Las Vegas, Nevada 
Verhältnisse 
 
Postadresse 
Los Angeles, CA 
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