Die am 16. Mai 1937 in Taylorville, Illinois, USA, geborene Schauspielerin Yvonne Craig absolvierte schon in frühester Jugend eine klassische Ballettausbildung und trat bei verschiedenen Veranstaltungen mit großem Erfolg auf. 1959 wechselte sie in die Filmbranche und spielte Anfang der 60er Jahre in zwei Elvis Presley Filmen eine Nebenrolle.
Der Durchbruch als Schauspielerin gelang ihr aber erst 1966 mit der TV-Serie Batman. 1967 wurde sie fester Bestandteil der Crew, bis die Serie 1968 eingestellt wurde. Danach spielte Yvonne noch in einigen Filmen und TV-Serien mit, unter anderem auch bei Star Trek, wo sie als grünbemaltes Oriongirl Captain Kirk den Kopf verdrehte.
Als sich ihre Karriere als Schauspielerin in den 70er Jahren dem Ende zuneigte, stieg sie ins Immobiliengeschäft ein, zuerst nur aus Werbezwecken, später aber eröffnete Yvonne Craig ihr eigenes Maklerbüro. Außerdem ist sie Mitbesitzerin einer Telefonkarten- Gesellschaft.
Mit ihrem Mann Kenneth Aldrich unternimmt sie sehr viele Reisen in exotische Länder. Sie tritt auf Science Fiction Conventions auf und versucht auch anderweitig bei ihren Fans in Erinnerung zu bleiben.
So hat sie zum Beispiel eine eigene Homepage im Internet (htt
/www.yvonnecraig.com), wo man nicht nur sehr viele Informationen aus ihrem Leben finden, sondern auch ihre Autogramme (sie bietet eine reichhaltige Auswahl an Motiven an) kaufen kann. Außerdem unterhält sie einen eigenen Online-Fanclub, bei dem Mitglieder nach der Entrichtung eines einmaligen Betrages fünfmal im Jahr mit einem Newsletter via E-mail bedient werden und außerdem zur Begrüßung einen von Yvonne signierten Animated Batgirl Comic erhalten.
Von "Batman & Robin" war Yvonne sehr enttäuscht, besonders, da den Gegnern mehr Aufmerksamkeit gezollt wurde als den eigentlichen Helden und Batgirl nicht besonders viel zu tun hatte. Yvonne: "Naja, vielleicht das nächste Mal."
Zur Zeit schreibt sie, wie schon ihre Kollegen Adam West und Burt Ward vorher, an ihrer Biographie mit dem Titel "From Ballett to Batcave and Beyond". Sie steht mit drei Verlegern in Verhandlung und hat, wie sie uns mitteilte, schon mit dem Gedanken gespielt, das Buch selbst herauszugeben. Ob das Werk in Deutschland veröffentlicht wird, kann sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Wir wünschen ihr auf jeden Fall auch für ihre weitere Zukunft alles Gute.