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Marcia Gay Harden
| Biographie |
Marcia Gay Harden wurde 1959 in Kalifornien geboren. Nach ihrem Collegeabschluss studierte sie nicht wie üblich in ihrem Heimatland, sondern besuchte verschiedene Universitäten in Europa. Später kehrte Harden jedoch wieder in die Vereinigten Staaten zurück und begann dort auch schon kurz später ihre Schauspielkarriere.
Bereits 1986 stand Marcia das erste Mal vor den Kameras. Auf sich aufmerksam machte die Amerikanerin jedoch erst 1990 mit dem Gangsterfilm „Miller´s Crossing“. Damals wurde sie für ihre Leistungen mit positiven Kritiken geradezu überhäuft. Nach diesem Erfolg sah man Marcia Gay Harden immer häufiger auf unseren Leinwänden. Allerdings meist nur in Nebenrollen, was für uns Zuschauer wohl nicht weiter schlimm ist, denn Harden gehört zu den Darstellerinnen, die auch in einer kleinen Rolle überzeugend wirken.
Nachdem Marcia noch einige Zeit vor den großen Kameras in Hollywood verbrachte, kehrte sie ihnen jedoch 1993 vorerst den Rücken zu und widmete sich dem Broadway. Dort wurde sie für eine sehr dramatische Rolle in „Angels in America“ besetzt und überzeugte mit ihrer Darstellung nicht nur das Publikum sondern auch die Jury des berühmten „Tony Award“. Diese entschieden sich dazu Harden mit diesem Preis auszuzeichnen. Der „Tony Award“ war jedoch nicht die einzige Auszeichnung, die Marcia für die Rolle in dem Bühnenstück erhielt – Dieser Preis war der Anfang, dem viele weitere folgten.
Kurze Zeit später kehrte die gefeierte Broadwaykünstlerin wieder zurück nach Hollywood und wartet nun auch dort auf ihre große Chance. Harden wusste wie viel Können in ihr steckt und wollte das nun auch in der Traumfabrik unter Beweis stellen. Sie arbeitete hart, nahm viele Rollen an und stieg so immer ein Stückchen weiter auf. 1998 war Harden zum Beispiel in „Rendezvous mit Joe Black“ als zielstrebige und energische Frau zu sehen. Obwohl sie nur eine kleine Rolle besetzte, blieb sie dennoch jedem Zuschauer im Gedächtnis – Sie war schlichtweg überzeugend und einfach gut. Dies war jedoch nichts im Gegensatz dazu, was uns zwei Jahre später erwartete: 2000 übernahm sie in Ed Harris „Pollock“ die Rolle der Lee Krasner, Ehefrau von Jason Pollock, und überzeugte damit Presse und Zuschauer gleichermaßen. Für ihre hervorragenden und wirklich brillanten Leistungen in diesem Streifen gewann Marcia Gay Harden den OSCAR für die beste Nebenrolle und wurde mit dem „New York Film Critic´s Circle Award“ ausgezeichnet. Mühe und Anstrengungen haben sich gelohnt - Harden erntete den Erfolg, den sie sich lange gewünscht hat und für den sie auch so einiges getan hat.
Bei diesem einen großen Erfolg sollte es jedoch nicht bleiben. Bereits drei Jahre später wiederholte sich das Geschehen von 2000 in ähnlich großem Ausmaß. Dieses Mal wurde Marcia für ihre Darstellung in Clint Eastwoods “Mystic River“ für den OSCAR zwar „nur“ nominiert, was allerdings nichts daran änderte, dass Harden dort angekommen ist, wo sie immer hinwollte: An der Spitze von Hollywood. Auch wenn sie stets nur in Nebenrollen zu sehen ist – Das ist ihr Platz und es gibt wenige, die sich an diesem Platz so sichtlich wohlfühlen und dort so überzeugend wirken wie Marcia. (k0805 |
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