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Catherine Bach
| Biographie |
Die in Tiflis geborene und in Deutschland lebende Pianistin Catherine Gordeladze wurde von der internationalen Presse als Solistin und Kammermusikerin gefeiert. Die "Zeitung fürs Dresdner Land" bezeichnete ihren "excellenten Klavierabend" als "ein Ereignis der Superlative", Klaus Füller lobte in der "Frankfurter Rundschau" über die "Goldbergvariationen" von Bach: "... Mit phänomenaler Technik, einem Gedächtnis, das lückenlos funktionierte und einem deutlichen Gestaltungswillen stürzte sie sich in das virtuose Werk und machte daraus ein Klavierspektakel, bei dem den atemlos lauschenden Zuhörern die gute halbe Stunde verkürzt erscheinen musste. ..."
"... Zweifellos: Catherine Gordeladze ist ein 'Rising Star' und die hiesigen Veranstalter täten gut daran, den Stern in ihren Konzerten glitzern zu lassen. ..."
Der jüngste Höhepunkt ihrer Karriere war die Eröffnung der Saison der Sinfoniekonzerte am Landestheater Coburg als Solistin unter der Leitung von Nicolás Pasquett mit dem a-Moll Klavierkonzert von Robert Schumann: "Technisch stets überlegen, kostete sie mit sensiblem Anschlag die Schönheiten des Klavierparts voll aus, setzte temperamentvolle Akzente, gestaltete großbögige Kantilen und entfachte mit funkelnden Arpeggien und brillianten Läufen ein wahres pianistisches Feuerwerk" (Coburger Tagesblatt).
Catherine Gordeladze gastiert regelmäßig auf den wichtigsten Konzertpodien, bei den bedeutendsten Orchestern und international renommierten Festivals - in Georgien, Russland, Jugoslawien, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, den Niederlanden und Belgien. Sie ist bereits bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Georgien (mehrere TV- und Radiosendungen), der ehemaligen Sowjetunion (TV-Sendung auf dem erstem Kanal), Tschechien (Radio Free Europa aus Prag), Deutschland (Hessen-Fernsehen, Hessischer Rundfunk, Deutschland Radio Berlin, Bayerischer Rundfunk) und in der Schweiz (Radio DRS2) zu hören gewesen.
Catherine Gordeladze ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis bei den Staatlichen Musikwettbewerb für Nachwuchstalente 1987 in Tiflis, der 3. Preis beim VI. Europäischen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt 1999, der 1. Preis (Förderpreis) beim 4. Internationalen Musikfest in Dietzenbach 2002, der Ehrenpreis und die Medaille der weltbekannten Französischen Légion d’ Honneur 2002 und der Swiss Preis 2003 bei den renommierten Meisterkursen von Maestro Alexis Weissenberg in Engelberg, Schweiz. Im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung des Bruno-Heck-Preises 2004/2005 der Konrad-Adenauer-Stiftung hat sie einen Sonderpreis erhalten: "Sie wird hiermit für ihre außergewöhnliche Leistung als herausragende Pianistin geehrt." Die Preisverleihung fand auf einem Empfang der Bayerischen Staatsregierung im Mai 2005 auf der Kaiserburg in Nürnberg statt.
Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht an der Zentralen Musikschule in Tiflis. Ihre außerordentliche Begabung zeigte sich bereits in frühestem Alter. Mit zehn Jahren gab sie ihren ersten Klavierabend. Nur ein Jahr später spielte sie mit der Georgischen Philharmonie das dritte Klavierkonzert von Beethoven. Im gleichen Jahr nahm sie an einem Galakonzert in der Tifliser Oper teil, das vom Fernsehen direkt in die ganze ehemalige Sowjetunion ausgestrahlt wurde.
Am Tifliser Konservatorium studierte sie bei einem der berühmtesten Lehrer Georgiens, Prof. Nodar Gabunia, einem Schüler des legendären Pianisten und Pädagogen Alexander Goldenweiser. In Deutschland setzte sie ihre Studien fort als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Stiftung "Podium Junger Musiker" und des Rotary Clubs "Alte Oper" Frankfurt am Main, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Bernhard Wetz und bei Prof. Rainer Hoffmann und an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Rolf-Dieter Arens. Sie schloss mit glänzendem Konzertexamen ab. Die Begegnung mit und langjähriger Unterricht bei Maestro Alexis Weissenberg haben ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich geprägt. Weitere solistische Erfahrungen sammelte sie u. a. bei Paul Badura-Skoda, Peter Feuchtwanger, Konstantin Scherbakow, Irina Edelstein, Wladimer Krainew, Rudolf Kehrer und Bernd Glemser.
Besondere Aufmerksamkeit verdient ihre CD-Einspielung der "Goldberg-Variationen" von J. S. Bach.
Zur Zeit ist Catherine Gordeladze Dozentin für Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. |
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