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Linda Ronstadt
| Biographie |
Linda Maria Ronstadt wurde am 15. Juli 1946 in Tucson/Arizona als jüngstes Kind von Gilbert und Ruthmary Ronstadt geboren und mehr oder weniger von ihren älteren Geschwistern als Gesangstalent entdeckt, als diese wieder mal Hausmusik zelebrierten und die kleine Linda unvermittelt mitsang, was ihre Schwester Suzy zur Bemerkung veranlasste "Ii think we have a soprano now".
Auf der High School und in lokalen Radiosendern machte Linda mit Bruder Michael und Schester Suzy unter dem Namen "The Three Ronstadt`s" und später als the "New Union Ramblers" von sich reden.
Mit 30 Dollar im Gepäck machte sich die 17jährige Linda auf den Weg von Arizona nach Los Angeles, wo sie 1966 mit Bobby Kimmel und Kenny Edwards die Stone Poneys gründete. Die Band veröffentlichte drei Alben, zerbrach aber nach kurzer Zeit an schweren Streitigkeiten. Mit Different Drum (1968) und Long Long Time (1970) hatte Linda ihre ersten Top 20 Charthits. Sie sammelte auch als Begleitsängerin Erfahrungen in den unterschiedlichsten Musikstilen. Nach einem Abstecher nach Nashville und harten Jahren formierte sie 1971 Glenn Frey, Don Henley, Randy Meisner und Bernie Leadon für ihre Backing Band und hob somit die Eagles aus der Taufe.
Mit dem Album "Heart like a Wheel" folgte 1974 der absolute Durchbruch und Linda katapultierte sich an die Spitze vieler Hitlisten. Zwischen 1973 und 1978 stieg sie zur beliebtesten Rock -u. Country-Rocksängerin (Blue Bayou, Silver Threads and Golden Needles, Love Is A Rose) auf.
Ihre ersten 6 Solo-Alben verkauften sich in einer Stückzahl von über 22 Millionen Einheiten. Bis heute bekam Linda 10 Grammy Awards und erreichte Verkaufszahlen von weltweit ca. 80 Millionen Tonträgern. In den 80er Jahren wechselte Linda die Fächer nach Belieben. Mit dem großen, inzwischen verstorbenen Orchesterchef Nelson Riddle veröffentlichte sie eine Trilogie amerikanischer Standards der 30er und 40er Jahre, die trotz des völlig unkommerziellen Sounds Multimillionenerfolge wurden und 2 Grammy's hervorbrachten. Mit Startenor Placido Domingo feierte Linda Triumphe als Opernstar in Giacomo Puccini´s Oper La Bohéme, in der Linda in der Rolle der Mimi glänzte. Als Piratenbraut Mabel im Musical "The Pirates of Penzance" an der Seite von Superstar Kevin Kline brachte ihr sogar eine Golden Globe Nominierung als beste Schauspielerin. 1986 folgte eine Oscar Nominierung für "Somewhere out there" (Duett mit James Ingram), dem Soundtrack zum Steven Spielberg Welterfolg "Feivel, der Mauswanderer/An American Tail.
Mit Emmylou Harris & Dolly Parton nahm Linda 1987 das erste Trio Album mit vorwiegend akustischer traditioneller Countrymusik auf, auch dieses Album wurde ein Multimillionenseller in Country u. Pop-Charts, und viele Awards ab.
Ihren mexikanischen Wurzeln wurde Linda gerecht und machte sich mit dem mexikanischen Starproduzenten Ruben Fuentes ans Werk, um eine Sammlung mexikanischer Volkslieder "Canciones de mi Padre" einzuspielen, die Linda zu Ehren ihres Vaters, Gilbert Ronstadt mit den Mariachi Vargas de Tecalitlán von Ruben Fuentes, einspielte. Die Kritiker lobten und die Tournee wurde zu einem Triumph. Canciones de mi Padre bekam 2fach-Platin und einen Grammy . Mit Mas Canciones und Frenesi folgten noch 2 weitere mexikanische Alben.
1989 veröffentlichte Linda das in den Skywalker Studios von George Lucas aufgenommene, phänomenale Westcoast Album "Cry like a Rainstorm/Howl like the Wind" und bewies eindrucksvoll, das sie "Händchen" für die Westcoast-Musik hat. "Cry like a Rainstorm" bekam 3 Grammy's und erzielte alleine in den USA 3fach-Platin. Die ausgekoppelten Duette mit Aaron Neville, "Don´t know much" & "All my Life" wurden zu Welterfolgen. "Don´t know much" war mit "Another Day in Paradise" von Phil Collins sogar die weltweit meistverkaufte Single des Jahres. Viele der Songs aus dem Album wurden auch in der US-TV-Serie Baywatch verwendet.
Ihren letzten Grammy Award erhielt Linda im Jahre 2000 für ihre zweite "Trio-Album" Zusammenarbeit mit Dolly Parton und Emmylou Harris.
Nach 30 Jahren an der US-Westküste (L.A./ San Franzisco) zog Linda 1996 in Ihre Heimat Tucson/Arizona. Sie erkrankte zudem schwer an einer seltenen Form einer Schilddrüsenerkrankung von der sie offenbar nie ganz geheilt wurde. Linda, die nie geheiratet hat und kinderlos blieb, adoptierte Mitte der 90er Jahre zwei Kinder (ein Junge,ein Mädchen) und lebt seitdem sehr zurückgezogen.
Begehrt ist sie in Producer/Songwriter-Kreisen. Mit Dennis James produzierte Sie 2001 das Album "CRISTAL", das mit der "Glass-Armonica" eingespielt wurde, einem speziellen Glasintrument aus dem 18. Jahrhundert, wobei sie zwei Stücke in klassischer Musik auf italienisch und französisch beisteuerte.
Zuletzt sang sie Duette mit Emmylou Harris, Aaron Neville und Bette Midler und wirkte neben Johnny Cash, James Taylor und Emmylou Harris beim Louvin´ Brothers Tribute Album "Livin', Lovin', Losin': Songs of the Louvin Brothers" mit. Darauf hört man sie im Duett mit Carl Jackson beim Titel "New Partner's Waltz".
Linda Ronstadt hatte Affären mit Mick Jagger, Kevin Kline und Jim Carrey und sie war öfters verlobt, auch mit dem ehemaligen Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown sowie mit Star Wars Produzent George Lucas.
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