Wer in der letzten Saison dabei war, zum Beispiel auf dem Hurricane, Rock am Ring / Rock im Park oder beim Halderner Open Air, oder gar bei der Tour im November 2001, der wird sie nicht vergessen haben.
Niemand, der sie gesehen hat, vergisst Jacqueline Govaert und KREZIP. Weder ihre starke Bühnenpräsenz, noch die kraftvollen Vocals, noch die tight spielende Band, noch den charismatischen Charme der Aufrichtigkeit, den KREZIP wie ein mystisches Parfum ins Publikum schleudern. Noch bevor ihr erstes Album Nothing Less in die deutschen Läden kam, sammelten sich bis zu 5000 Besucher vor den Bühnen der großen Festivals.
Jetzt, in einer zweiten Runde, legt das mittlerweile zum Sextett angewachsene holländische Team ihr neues Album Days Like This vor. Und das klingt wie KREZIP - nur besser.
Eine altbekannte Binsenweisheit unter Musikern lautet: Für dein erstes Album hast du fast ein ganzes Leben Zeit, für dein zweites meist nur ein bis zwei Jahre. Dementsprechend hektisch muss man sich die Entstehung von Days Like This vorstellen. Schließlich liegen zwischen Days Like This und Nothing Less satte zwei Jahre, in denen die Band von einer kleinen Hobby-Band zu einer der angesagtesten Rockbands der Niederlanden
einem kultigen Geheimtipp im benachbarten Deutschland - heranwuchs.
Der Durchbruch begann für KREZIP mit dem Holland-Radiohit In Her Sun (1998) und der Chartsingle I Would Stay, die 14 Wochen in den holländischen Charts blieb. 2000 kam dann das Debut-Album Nothing Less, das sofort auf die holländische 1 ging und dort 10 Wochen blieb. Dreifaches Platin in Holland (Platin in Belgien) war die Folge, ebenso wie der Award der niederländichen Industrie (Edison & Silver Harp) und der TMF-Award der niederländichen Hörerschaft. Der Stein war ins Rollen gekommen und sollte nun nicht mehr stehen bleiben. 2001 wurde dann ein umtriebiges Jahr mit allem was so dazu gehört: Tourneen, Festivals, Promotermine und so weiter und so fort. Zwischen all dem Chaos gelang es der Frontfrau Jacqueline jedoch, ihr eigenes Songwriting voranzutreiben und die Erfahrungen des Jahres in ihre neuen Song einfließen zu lassen. Und das hat sie mehr als gut gemeistert: "Ja, ich bin stolz drauf," räumt sie ein. "Ich musste unter sehr starkem Druck arbeiten, aber mein Ziel war eindeutig: Ich wollte ein neues Album schreiben." Unterstützt wurde sie dabei von der überschwänglichen Reaktion ihrer Fans. "Am Anfang hätte ich nie gedacht, dass Leute sich die Zeit nehmen würden, um sich die Texte genau anzuhören, aber dann bekam ich viele Reaktionen von den Fans, wie sehr Musik und Texte sie ansprechen und ihre Gefühle treffen würden." Ansporn genug, Days Like This auch als persönliche Aufgabe anzugehen.
14 Wochen arbeiteten KREZIP an Days Like This. Und weil die Band schon bei Nothing Less mit der Arbeit von Produzent Oscar Hollemann so sehr zufrieden war, blieb man bei dem bewährten Team. "Schon auf dem ersten Album machte es ‚klick' zwischen uns," erklärt Jacqueline. "Er hat genau die gleichen Vorstellungen wie wir. Er weiß, worum es bei KREZIP geht und will KREZIP auf jeden Fall KREZIP sein lassen. Vier Songs komponierten Jacqueline und Oscar sogar gemeinsam, nämlich Take It Baby, You Can Say, Days Like This und den Rocker Mine. Weiterhin gehört nun auch Thomas Holthuis fest zur Band, der die letzten zwei Jahre als Live-Gitarrist Freud und Leid mit KREZIP teilte.
Dabei ist Jacquelines Stellung als Songwriterin und Bandleaderin in der gesamten Band akzeptiert. "Das ist zwischen uns keine Frage. Alle sind eigentlich froh, in genau dieser Band zu spielen. Und schließlich ist es der Sänger, der die Gesc
e gedacht, dass Leute sich die Zeit nehmen würden, um sich die Texte genau anzuhören, aber dann bekam ich viele Reaktionen von den Fans, wie sehr Musik und Texte sie ansprechen und ihre Gefühle treffen würden." Ansporn genug, Days Like This auch als persönliche Aufgabe anzugehen.
14 Wochen arbeiteten KREZIP an Days Like This. Und weil die Band schon bei Nothing Less mit der Arbeit von Produzent Oscar Hollemann so sehr zufrieden war, blieb man bei dem bewährten Team. "Schon auf dem ersten Album machte es ‚klick' zwischen uns," erklärt Jacqueline. "Er hat genau die gleichen Vorstellungen wie wir. Er weiß, worum es bei KREZIP geht und will KREZIP auf jeden Fall KREZIP sein lassen. Vier Songs komponierten Jacqueline und Oscar sogar gemeinsam, nämlich Take It Baby, You Can Say, Days Like This und den Rocker Mine. Weiterhin gehört nun auch Thomas Holthuis fest zur Band, der die letzten zwei Jahre als Live-Gitarrist Freud und Leid mit KREZIP teilte.
Dabei ist Jacquelines Stellung als Songwriterin und Bandleaderin in der gesamten Band akzeptiert. "Das ist zwischen uns keine Frage. Alle sind eigentlich froh, in genau dieser Band zu spielen. Und schließlich ist es der Sänger, der die Geschichten erzählt, oder? Außerdem - selbst wenn ich es bin, die die Songs schreibt - haben die anderen ein großes Mitspracherecht, wenn es darum geht, die Arrangements zu schreiben."
Days Like This ist ein reifes Album von einer reifen Band, deren Handschrift aber unverändert individuell geblieben ist. Die Opening-Rocker You Can Say und Take It Baby sind unverkennbar KREZIP, auf Gentle und What It Takes sind es Jacquelines Stimme und die charakteristische Melodieführung, die man sofort wie ein Markenzeichen wieder erkennt. Besonders großartig - und das war immer auch auf ihren Piano-Einlagen auf den Konzerten festzustellen - sind ebenso die Balladen wie Promise und For Sure, letzteres ein berührendes Stilleben mit Gesang und Gitarre.
Days Like This lässt keinen Zweifel. KREZIP sind nicht mehr eine Band mit einer kleinen Idee und einer Sammlung süßer Songs, KREZIP sind eine gefestigte Formation, die internationalen Standard erreicht - und die sich darüber bewusst ist.