CELEBIRONY    the ironic world of celebrities
Top    CelebIrony als Startseite
Frauen
  schauspielerinnen
   sänger
   athleten
   modelle
   showgirls

Men
   schauspieler
   sänger
   athleten
   modelle
   kalender

Sanger
Kwon Boa
Anna Tatangelo
Nelly Furtado
Gianna Nannini
Giorgia
Gloria Trevi
Gwen Stefani
Fergie
Jennifer Lopez
Adina Howard

Partner

Link Melden
Alle partner

Giorgia


 

English Español Français Italiano

Biographie
Diese Frau ist ein Vulkan! Wahr und aufrichtig und ohne falsche Scham.
Man muss ihn einfach lieben, diesen Vulkan - alleine schon wegen der
Töne, die er von sich gibt, wegen seiner Aura und wegen seines Charmes.
Man muss zur selben Zeit sein Aussehen, sein Charisma und seine Erotik lieben.
Und das, obwohl dieser Vulkan lediglich geschätzte 160
Zentimeter misst. Aber es steckt soviel Energie und Leidenschaft in ihm
wie im Vesuv - der bekanntlich Pompeji total zerstörte. Ach ja, nur am
Rande erwähnt: Giorgia nennt sich dieser brodelnde Vulkan in
Menschengestalt.
Giorgias ganzes Leben war und ist geprägt von Auflehnung, Überraschung und Provokation.
Klar, dass Giorgia tief im Herzen Rock & Roll spielt - der von der besten Sorte hat immer genau damit zu tun. Und wenn Giorgia als einen der ersten Sätze im Interview behauptet, sie habe sich entschlossen, "sehr total und sehr
konsequent zu leben" - dann ist das eine schlichte Feststellung, kein
Wunschtraum.
In ihrer Heimat Italien ist die 32-jährige Römerin längst ein Superstar,
der es vom Prestige wie von den Verkaufszahlen her mit Gianna Nannini
oder Zucchero aufnehmen kann. Zurecht, denn ebenso handelt es sich bei diesem zierlichen Persönchen mit der ausdrucksstarken und unverkennbaren Stimme um eine Persönlichkeit mit Kanten und Ecken.
Um einen Star also, der kein Star sein will, sondern einfach nur sie
selbst.
Giorgia begann 1987 eine Gesangsausbildung beim berühmten Tenor Luigi
Rumbo. "Der Kerl war verdammt streng, er hat meine Stimme an die
äußersten Grenzen getrieben", erinnert sich das Teufelsweib mit einem
versonnenen Lächeln an ihre ersten Schritte zur Sängerin. "Doch genau
das war es, was ich als Teenager brauchte: Druck und Disziplin. Die hat
mir Luigi unter allen Umständen mitzugeben versucht."
Sieben Jahre später - Giorgia zählte gerade 23 Lenze - wurde es ernst
für die dunkelhaarige Schönheit mit ihrer Karriere, die Ereignisse
überschlugen sich. Im renommierten "Teatro Ariston" ihrer Heimatstadt
präsentierte sie die markerschütternde Ballade "E Poi", kurz darauf
legte sie ihr erstes Album "Giorgia" vor, das immerhin mehr als 150.000
Kopien bis heute alleine in Italien verkauft hat. Gleich danach lud der
unsterbliche Tenor Luciano Pavarotti sie ein, mit ihr im Rahmen von
"Pavarotti & Friends" ein Ständchen zu trällern. Und - immer noch im
selben Jahr - durfte sie gar mit Andrea Bocelli vor seiner Heiligkeit,
dem Papst, ein Weihnachtslied anstimmen. "Plötzlich", grinst Giorgia,
"war ich eine Person der Öffentlichkeit. Richtig glücklich war ich
darüber allerdings nicht, ich betrachtete diese Angelegenheit eher mit
Staunen."
Weiter ging es, trotz Ungläubigkeit der Protagonistin, in der steilen
Karriere von Giorgia: 1995 gewann sie den ersten Preis beim
Kult-Festival der italienischen Liedermacher von San Remo mit der
herzzerreißenden Ballade "Come Saprei", das zweite Album "Come Thelma &
Louise" ging dann schon über 300.000 Mal über die Ladentische der
Republik jenseits der Alpen. Auch die nachfolgenden Langrillen pendelten
sich bei diesen Schwindel erregenden Verkaufszahlen ein, ohne dass
Giorgias Lieder nur einen Deut an Qualität verloren hätten. Im
Gegenteil, sie erweiterte ihren künstlerischen Horizont, was auch an
Kooperationen mit Weltklasse-Künstlern wie Diane Warren, Pino Daniele,
Herbie Hancock, Des’ree oder Michael McDonald zu sehen und hören ist.
2002 erteilte Giorgia ihrer mittlerweile überdimensionierten Karriere
(wie sie jene im Rückblick selbst analysiert) einen Break, indem sie
diese Revue passieren ließ auf der Compilation "Giorgia’s Greatest
Hits", passend mit dem Zusatz "Le Cose Non Vanno Mai Come Credi"
betitelt - auf Deutsch: "Die Dinge passieren niemals so, wie du dir sie
vorgestellt hast". Aller Ironie zum Trotz wurde der Hit-Sampler aus acht
Jahren Rückschau, auf dem auch drei bis dato unveröffentlichte Songs zu
hören sind, zum ultimativen Verkaufserfolg von Giorgia, weit über
Italiens Grenzen hinaus - mehr als eine halbe Million Mal verkaufte sich
der Sampler bis heute weltweit.
Kein Grund freilich für die quirlige Italienerin, in Ehrfurcht vor der
eigenen Größe zu erstarren und nur noch nostalgisch auf ihren bisherigen
Erfolg zurückzuschauen. "Tatsächlich", lacht sie ihr
berühmt-berüchtigtes kehliges Lachen, "war dieser Erfolg Ansporn genug,
unbeirrt nach vorne zu blicken und jetzt eine Art neue Karriere in
Angriff zu nehmen. Eine Karriere, in der ich noch mehr singen, tun und
musizieren kann, wie ich es will. Bei mir werden keine Gefangenen mehr
gemacht in der Zukunft, ich schreite unbeirrt voran."
Herausgekommen ist bei diesem Generalrundumschlag das Album "Ladra Di
Vento". Es ist das bislang engagierteste, leidenschaftlichste Werk der
Ausnahmekünstlerin geworden - vermutlich auch deshalb, weil sie die
meisten der 14 Songs darauf selbst komponiert hat. "Wer sich die Texte
auf `Ladra Di Vento´ genau anhört", schmunzelt Giorgia, "wird so
ziemlich alles über mich und mein Leben in den letzten beiden Jahren
erfahren. Der Hörer wird auch erfahren, wie ich mich selbst sehe, wer
ich wirklich bin: Eine Frau der Emotion, der Poesie, der
Unberechenbarkeit, der Erotik, gelegentlich auch des Irrsinns. Eine Frau
mit so vielen Gesichtern, die manchmal selbst nicht recht weiß, wer sie
ist."
Nun ja, ein lebender, brodelnder Vulkan eben. Und jetzt rein in den
CD-Player mit "Ladra Di Vento", der "Winddiebin". Es gilt, eine neue
Dimension von Leidenschaft zu entdecken.

 

 


Newsletter
Bitte tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein!

CelebIrony.com ® Copyright 2005 - 2009
Zugelassene anmerkungen