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Axelle Red hat auf ihrem vierten Album eine regelrechte Starbesetzung vereint. Herausgekommen ist ein entspanntes, grooviges Soul-Funk-Album an der Schnittstelle von Frankophilem und Amerikanischem.

Axelle Red gehört zu den ganz Grossen des europäischen Soul. Die Belgierin hat sich seit ihrer frühesten Jugend von der Musik aus Übersee beeinflussen lassen. Sie liebt die Sounds von Phil Spector, die Leidenschaft eines Marvin Gaye, den Stax-Groove eines Otis Redding und die Stimme der Aretha Franklin, zu deren Ehren sie bereits vor Jahren den Song «Aretha et Moi» schrieb. Axelle Red verbindet den Soul amerikanischer Prägung aber stets auch mit ihren französischen Wurzeln. Sie lässt das Frankophile über den Atlantik gleiten – und singt konsequent in ihrer Muttersprache.
Der Meriten hat Axelle Red mehr als genug. Im französisch sprachigen Raum gelang ihr der Durchbruch auf Anhieb, mit «Sans Plus Attendre», dem Debüt von 1993. Einem weltweiten Publikum wurde sie zum Begriff, als sie zunächst in Nashville und Memphis aufnahm und später mit Youssou N’Dour den offiziellen Song zur Fussball-WM 1998 in Frankreich stellte. «La Cour des Grands» machte sie unsterblich. Nun hat Axelle Red ein weiteres Kapitel in ihrer Karr
geschrieben. «Face A / Face B» ist ein Album, auf dem sie ihre beherrschte Erotik und ihre unterkühlte Leidenschaft mit optimistischen, beschwingten Sounds verbindet. Das Album ist funky und soulig zugleich, wofür nicht zuletzt auch Co-Produzent Al Stone (Jamiroquai, Björk, Stereo MC’s) verantwortlich ist. Gemeinsam haben Axelle und Al in Brüssel und London 18 packende Lieder aufgenommen und 12 davon für das Album – es ist Axelles viertes – ausgesucht: sechs tanzbare, sechs ruhigere.
«Face A / Face B» vereint nicht weniger als vierzehn renommierte Musiker. Den Keyboarder Lester Snell lernte Axelle Red in Memphis kennen. Er war schon Arangeur für Isaac Hayes und Musiker in den legendären Stax-Studios. Auch die Gitarristen Michael Toles und Charles «Skip» Pitts stammen aus Memphis. Beide haben jahrelang für Isaac Hayes gespielt – letzterer mit seinem unverkennbaren Wah-Wah-Sound seit Ende der 60er Jahre. Daneben sind auf «Face A / Face B» namhafte Musiker aus Belgien, Schweden und England vertreten – zum Beispiel Sola Akingbola, Perkussionist von Jamiroquai. Auf «Amants de Minuit» ist schliesslich der Gesang von Lewis Taylor zu hören. Axelle Red nennt ihn voller Respekt den «neuen Marvin Gaye in weiss».

Für die Aufnahmen zu «Face A / Face B» hat Axelle Red eine wahrliche Starbesetzung für sich gewinnen können – welch eine Ehrerbietung dieser Routiniers an die grosse junge Stimme des europäischen Soul.
zu «Face A / Face B» hat Axelle Red eine wahrliche Starbesetzung für sich gewinnen können – welch eine Ehrerbietung dieser Routiniers an die grosse junge Stimme des europäischen Soul.
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